Bibber-Wetter

Glätte in NRW: Wetterdienst verlängert amtliche Warnung – „Fahrten verschieben“

Nieselregen und Hochnebel sorgen auch am Sonntag für Glätte in NRW. Der DWD nennt Regionen, in denen Autofahrer besonders aufpassen sollten.

Update vom 28. Dezember, 8.30 Uhr: Auch am Sonntagmorgen muss in Teilen von NRW weiterhin mit markanter Glätte auf den Straßen gerechnet werden. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) besteht noch bis 10 Uhr im Osten des Landes die Gefahr von Glatteis durch gefrierenden Regen. Betroffen sind primär Ostwestfalen, das Sauer- und Siegerland sowie das Bergische Land und Teile des Ruhrgebiets (Dortmund, Hamm, Hagen). Im Rest von NRW muss ebenfalls mit glatten Straßen gerechnet werden.

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Wochenende nach Weihnachten gebietsweise vor Glätte (Symbolbild).

„In der Nacht zum Montag verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -3 und -7 Grad, bei wolkenlosem Himmel in Tal- und Muldenlagen des Berglandes bis -10 Grad“, lautet die Prognose des DWD. Es könnte wieder glatt werden durch gefrierende Nässe oder Reif. „Vom Niederrhein über das Münsterland und Ostwestfalen bis zum Nordrand des Sauerlandes vereinzelt Glatteis durch gefrierenden Sprühregen nicht gänzlich ausgeschlossen“, warnen die Wetter-Experten.

Wetterdienst verlängert amtliche Warnung – „Fahrten verschieben“

Update vom 27. Dezember 20.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die amtliche Warnung vor Frost und Glätte für Samstagabend, 27. Dezember, verlängert. Vor allem in Ostwestfalen, aber auch im Sauerland komme es durch Sprühregen gebietsweise zu Glatteis. Auch im Ruhrgebiet waren Straßen am Abend gefroren, vor allem auf Brücken und anderen exponierten Stellen.

Aus dem Kreis Soest meldete die Polizei bereits am frühen Abend mehrere Glätte-Unfälle. Hier warnte ein Sprecher der Polizeileitstelle: „Fahrten, die nicht zwingend erforderlich sind, sollte man auf die nächsten Tage verschieben“

Amtliche Warnung vor Frost und Glätte am zweiten Weihnachtstag

Update vom 26. Dezember, 15.55 Uhr: Auch am zweiten Weihnachtstag veröffentlicht der DWD eine amtliche Warnung vor Frost. Die Warnung gilt von 17 Uhr bis 11 Uhr am darauffolgenden Samstag. „Es tritt leichter Frost zwischen -1 °C und -5 °C auf“, teilt der Wetterdienst mit. „Reifglätte nur gering wahrscheinlich“, heißt es weiter. Am Samstagvormittag sei allerdings besonders im Norden und Nordosten ansteigende Glättegefahr nicht ausgeschlossen.

[Erstmeldung] Hamm – Das Bibber-Wetter an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag hat es schon erahnen lassen: Es könnte bald glatt auf den Straßen von NRW werden – zumindest in einigen Teilen des Bundeslandes. Grund sind laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) feuchte Luft und Hochnebel, die vor allem nachts für Glätte sorgen können.

Wie ein DWD-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte, ist in der Nacht zu Samstag, 27. Dezember, sowie am Samstagmorgen insbesondere im Münsterland und in Ostwestfalen mit glatten Straßen zu rechnen. Tagsüber entspannt sich die Lage im Flachland demnach wieder. Vereinzelt könne es jedoch weiterhin im Sauerland, im Rothaargebirge und im Siegerland zu Frost kommen und glatt werden. In den Nächten sei dort gebietsweise ebenfalls mit Glätte zu rechnen, dann auch in Teilen der Eifel.

Glättewarnung für NRW: Frost und Hochnebel sorgen für Risiken auf den Straßen

Am Sonntag, 28. Dezember, beschränke sich die Glätte laut DWD vor allem auf das Mittelgebirge und dort auf Lagen über 400 Metern. In tieferen Regionen sei tagsüber kaum noch mit entsprechenden Problemen zu rechnen.

Die Warnkarte erstrahlte aber bereits am Abend des ersten Weihnachtstages für ganz NRW gelb. Bei dieser Warnung des Deutschen Wetterdienstes, die vom 25. Dezember, 17 Uhr, bis zum 26. Dezember, 10 Uhr, gültig war, ging es allerdings noch nicht um Glätte. Wenngleich laut den Experten in der Nacht auf den zweiten Weihnachtstag „besonders im Bergland stellenweise Reifglätte nicht ausgeschlossen“ werden konnte. Primär steht hier aber Frost im Fokus.

„In der Nacht zum Freitag verbreitet Frost zwischen -3 und -5, in Ostwestfalen sowie im Sauerland bis -7 Grad“, heißt es im Warnlagebericht des DWD. „Am Freitag tagsüber vor allem in den Hochlagen des Sauerlandes Dauerfrost um 0 Grad.“ Die Wetter-Experten weisen daraufhin, dass es zu möglichen Frostschäden kommen kann und empfehlen, Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen. (Mit Material der dpa)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Uwe Meinhold / STPP / Montage: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare