Genialer Trick spart Zeit und Geld

Warum alle Menschen in NRW ihre Wäsche jetzt nach draußen hängen sollten

Minusgrade in NRW bieten eine Chance zum Stromsparen. Frosttrocknen ist das Zauberwort. Doch Vorsicht, die Technik erfordert Sorgfalt beim Aufhängen der Wäsche.

Hamm – Die aktuellen Wetterbedingungen in Nordrhein-Westfalen bieten ideale Voraussetzungen für das Frosttrocknen der Wäsche. Ende Dezember herrschen in weiten Teilen des Landes Temperaturen zwischen minus 3 und minus 6 Grad, im Bergland sogar bis zu minus 9 Grad. Der Deutsche Wetterdienst meldete rund um Weihnachten klaren Himmel und trockene Bedingungen – perfekte Voraussetzungen für die Sublimation. Besonders in Ostwestfalen und dem Sauerland können die Temperaturen sogar auf bis zu minus 7 Grad fallen, was das Frosttrocknen noch effektiver macht. Wer an diesen Tagen seine Wäsche nach draußen hängt, profitiert von den optimalen Bedingungen und kann dabei ordentlich Strom sparen.

Frosttrocknen: Ja, auch bei Frost kann Wäsche trocknen. Die Feuchtigkeit gefriert zwar zunächst, doch durch den Prozess der Sublimation (Übergang von gefrorenem Wasser direkt in den gasförmigen Zustand) kann die Wäsche trotzdem trocknen. Minustemperaturen sind also von Vorteil. Allerdings sollten Sie die Wäsche erst abhängen, wenn sie nicht mehr steif ist. Ansonsten können Fasern zerbrechen.

Wäsche im Winter zu trocknen ist eine echte Herausforderung – doch ein faszinierender Physik-Trick macht es möglich und spart dabei noch Energie. Das Geheimnis liegt in einem wissenschaftlichen Phänomen, das viele nicht kennen. Während die meisten Menschen bei Frost ihre Wäsche in die warme Wohnung holen, sollten Sie genau das Gegenteil tun.

Wäsche im Winter trocken: Genialer Trick spart Zeit und Geld

Bei Temperaturen unter minus fünf Grad funktioniert das sogenannte „Frosttrocknen“ durch Sublimation besonders effektiv. Dabei gefriert das Wasser in der Kleidung zunächst und geht dann direkt in den gasförmigen Zustand über, ohne vorher zu schmelzen. Die Wäsche wird dadurch nicht nur trocken, sondern auch besonders weich und riecht herrlich frisch.

Für erfolgreiches Frosttrocknen benötigen Sie trockene Kälte mit geringer Luftfeuchtigkeit, idealerweise etwas Wind und Sonnenschein. Wichtig ist, dass die Wäschestücke gut ausgewrungen sind und sich beim Aufhängen nicht berühren, da gefrorene Textilien empfindlich sind. Bei optimalen Bedingungen ist die Wäsche innerhalb eines Tages vollständig getrocknet. Diese Methode spart nicht nur Strom, sondern verhindert auch Schimmelprobleme in der Wohnung, die durch das Trocknen feuchter Wäsche in Innenräumen entstehen können.

Zwölf typische Fehler beim Wäsche waschen

Die richtige Vorbereitung ist beim Wäsche waschen das A und O.
Besonders Menschen mit empfindlicher Haut sollten besser auf Weichspüler verzichten.
Sie sollten das Waschmittelfach und den Dichtungsring der Waschmaschine regelmäßig prüfen, um Schmutz und Rückstände zu entfernen.
Damit Ihr Lieblingsshirt endlich wieder sauber wird, sollten Sie es vor dem Waschen einweichen und den Fleck gezielt behandeln.
Zwölf typische Fehler beim Wäsche waschen

Wenn Frost, Regen oder hohe Luftfeuchtigkeit das Draußentrocknen unmöglich machen, bieten sich gut belüftete Keller oder Dachböden als Alternative an. Wer in der Wohnung trocknen muss, sollte für ausreichende Luftzirkulation zwischen den Wäschestücken sorgen und regelmäßig lüften, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.

Rubriklistenbild: © IMAGO

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