Kreuzviertel
Haus gammelte in bester Lage vor sich hin: Jetzt gibt es dort Luxuswohnungen
Ein Haus in einer Stadt in NRW wurde zu neuem Leben erweckt. Mittlerweile sind aufwändige Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten fast abgeschlossen – und Luxuswohnungen entstanden.
Dortmund – Das Kreuzviertel unweit der Dortmunder Innenstadt ist eine beliebte Wohngegend. BVB-Fans treffen sich hier in schwarzgelben Scharen vor den Spielen und gehen gemeinsam zum Stadion, Studenten ziehen durch die Kneipen und Bars und viele Anwohner lassen sich in den Cafés und Restaurants regelmäßig kulinarisch verwöhnen. Im Sommer ist die Möllerbrücke direkt am Westpark ein beliebter Treffpunkt – und genau dort gammelte in bester Lage ein Haus vor sich hin. Damit ist jetzt Schluss. Es sind Luxuswohnungen entstanden.
Haus gammelte in bester Lage vor sich hin – jetzt gibt es dort Luxuswohnungen
„One Lindemann“ heißt das Projekt in Dortmund an der Lindemannstraße 1, das 13 Wohnungen umfasst, die „maximale Lebensqualität“ bieten sollen. So hat beispielsweise die Dachgeschosswohnung ein besonderes Merkmal: „Der Aufzug öffnet sich direkt in die Wohnungen und unterstreicht das exklusive Wohngefühl“, wie es auf der Seite zum Bauprojekt der casa sogno GmbH heißt. Die Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Lindemannstraße liefen über Monate, nun sollen sie bald ein Ende finden.
Nach Angaben der Immobilienfirma würden die günstigen Eigentumswohnungen in dem Haus ab einem Kaufpreis von 299.000 Euro zu haben sein, diese seien ab April 2025 bezugsbereit. Demnach soll es diese Wohnungen geben:
- eine gewerbliche Einheit im Erdgeschoss sowie „zwei kompakte Wohnungen mit ca. 60 m² und ca. 75 m²“
- im 1. bis 3. Obergeschoss pro Etage jeweils „drei Wohnungen mit Wohnflächen von 75 bis 80 m² und 2,5 bis 3,5 Zimmern“
- zwei „großzügige Wohnungen mit ca. 120 m² und ca. 180 m²“ im Dachgeschoss.
Luxusimmobilie im Dortmunder Kreuzviertel: Wohnung im Dachgeschoss hat eigenen Aufzug
Letztere, also die 180 Quadratmeter große Wohnung, scheint auch das Prunkstück des Objekts zu sein. „Die größere der beiden beeindruckt mit zusätzlicher Wohnfläche im ausgebauten Spitzboden, die vielseitig genutzt werden kann und einen besonderen Blick über die ganze Stadt ermöglicht“, heißt es. Zusätzlich hat sie die bereits erwähnte Besonderheit: „Der Aufzug öffnet sich direkt in die Wohnungen und unterstreicht das exklusive Wohngefühl“.
Gegner des Projekts dürfte es allerdings auch geben. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp im Kreuzviertel – die Wohnungen richten sich klar an besserverdienende Menschen und werden die Gentrifizierung des Dortmunder Stadtteils weiter vorantreiben. Und einen kleinen Nachteil gibt es ebenfalls für zukünftige Bewohner der Immobilie an der Möllerbrücke: Stellplätze oder Garagen für Autos sind nicht vorgesehen – und Parkplätze sind im Dortmunder Kreuzviertel noch knapper als bezahlbarer Wohnraum. Interessenten dürfte es trotzdem genügend geben.
Rubriklistenbild: © Hoffmann
