Winter-Comeback mit Glätte
Alarmstufe Rot: Unwetterwarnung für Teile von NRW noch bis zum Nachmittag
In NRW droht wieder Glatteis. Am Samstagmorgen sind Teile von NRW auf der Warnkarte des DWD rot gefärbt. Für den Norden und Osten des Landes gilt eine Glatteis-Warnung.
Update vom 24. Januar, 12 Uhr: In einigen Regionen in NRW gilt die Unwetterwarnung vor Glatteis noch bis zum Nachmittag, betroffen ist das nördliche Münsterland und Teile von Ostwestfalen. Auch im Sauer- und Siegerland muss weiterhin mit glatten Straßen gerechnet werden. Hier hat der DWD allerdings inzwischen die Wetter-Warnung zurückgestuft. Bislang scheint die Lage jedoch in den meisten Gebieten entspannt zu sein. In Hamm und dem Kreis Unna kam es lediglich zu einzelnen Glätte-bedingten Unfälle, in den bachbarten Landkreisen sah die Lage etwas anders aus. Im Kreis Soest rutschten mehrere Fahrzeuge auf glatten Straßen in Gräben und in geparkte Fahrzeuge, auch Fußgänger stürzten. Im Kreis Warendorf zählte die Polizei insgesamt 30 Glätte-Unfälle, ein junger Autofahrer prallte gegen einen Baum und wurde schwer verletzt.
Update vom 24. Januar, 9.41 Uhr: Weiterhin gilt in vielen Regionen in NRW eine Unwetterwarnung aufgrund von Glatteis. Inzwischen sind auch Hamm und weitere Teile des Sauerlandes betroffen. Laut den Meteorologen besteht die Gefahr von Glatteisbildung durch gefrierenden Regen. Die Warnung gilt noch bis 12 Uhr. Vor allem Autofahrer sollten vorsichtig sein, aber auch auf Bürgersteigen und Radwegen kann es glatt werden, wenn gefrierender Regen herunterkommt.
Update vom 24. Januar, 7.12 Uhr: Vorsicht auf den Straßen im Norden und Osten von NRW! Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für einige Regionen eine Unwetterwarnung herausgegeben. Betroffen ist Ostwestfalen, das Münsterland sowie das Siegerland Teile des Sauerlandes und der Kreis Soest. Der DWD warnt: „Es besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz. Gefahr für Leib und Leben durch: plötzlich gefrierenden Regen.“ Die Meteorologen raten, Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden bzw. das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen. Die Warnung gilt noch bis 10 Uhr.
Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag war es vor allem in Ostwestfalen extrem glatt. Auf der A44 bei Paderborn kam es zu einer Massenkarambolage aufgrund von Glatteis. Mehrere Menschen kamen bei insgesamt 18 Glätteunfällen ums Leben.
Update vom 23. Januar, 22 Uhr: Auch in der Nacht zu Samstag rechnen die Wetter-Experten des DWD mit gefährlich glatten Straßen in NRW. Für viele Teile von NRW gilt daher eine amtliche Warnung vor markanter Glätte. Diese betrifft vor allem die nordöstlichen Teile des Bundeslandes. „Gefahr durch Glatteis“, heißt es in der Warnung. Nicht notwendige Aufenthalte im Freien und Fahrten sollten laut der Experten vermieden werden. Wer auf den Straßen unterwegs ist, sollte sein Verhalten im Verkehr anpassen.
Update vom 23. Januar, 9.19 Uhr: In weiten Teilen NRWs hat Regen eingesetzt, der durch die kalten Temperaturen gefriert. Dadurch kommt es zu gefährlicher Glätte auf den Straßen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor „markanter Glätte“. Aufenthalte im Freien und Fahrten sollten vermieden, beziehungsweise das Verhalten im Straßenverkehr angepasst werden. Die Warnung gilt vorerst bis 11 Uhr.
Die Temperaturen liegen in der ersten Hälfte des Tages zwischen 0 und -5 Grad. Im Tagesverlauf soll es auflockern. Doch in der Nacht zu Samstag setzt laut DWD wieder Regen ein, es bestehe erneut Glatteisgefahr. Der Samstag startet demnach stark bewölkt und mit Regen oder Schnee, „hier auch anfangs noch örtlich Glatteis durch gefrierenden Regen“. Die Höchstwerte liegen zwischen 0 und 5 Grad.
Winterwetter zurück in NRW: Schneefall und Glatteis
In der Nacht zu Sonntag ziehen die Wolken dem Wetterdienst zufolge dann weitgehend ab, es bleibt niederschlagsfrei. Anfang der Woche komme es dann wieder zu mehr Wolken, teilweise bedeckter Himmel, auch etwas Schneefall sei weiterhin möglich, vor allem im Osten des Bundeslands.
Update vom 23. Januar, 6.41 Uhr: Die Glatteis-Lage ist besonders im Osten des Bundeslandes gefährlich. Der Deutsche Wetterdienst warnt im Bereich Ostwestfalen-Lippe vor markanter Glätte. „Es besteht erhöhte Glättegefahr durch gefrierenden Regen“, heißt es. Zunächst wird bis 9 Uhr gewarnt. Nicht notwendige Fahrten sollten vermieden werden, informiert der Wetterdienst. Auf den Verkehr hat das Glatteis bereits Auswirkungen. Auf der A44 bei Paderborn kam es in der Nacht zu Freitag zu einer „Glatteis-Massenkarambolage“. Die Autobahn ist vorerst für den Verkehr voll gesperrt.
[Erstmeldung] Es war zuletzt recht ruhig beim Wetter in Nordrhein-Westfalen. Zwar brachte der frostige „Christian“ wieder eine kleine Kältewelle in den Westen, es blieb allerdings ohne große Gefahren oder Warnungen. Nun fürchtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einigen Regionen von NRW Glatteis. Grund ist feuchtere Luft, die zu uns gelangt. Das könnte für ein gefährliches Phänomen sorgen.
„In der Nacht zum Freitag zunächst vom Münsterland bis ins Sauer- und Siegerland gebietsweise Glatteis durch am Boden gefrierenden Regen möglich“, warnen die Experten vom DWD. Bei nächtlichen Temperaturen zwischen 0 und -5 Grad droht durch die feuchtere Luft eine gefährliche Wetterlage. Das betrifft vor allem diejenigen, die in der Nacht oder am frühen Morgen mit dem Auto, Rad oder zu Fuß unterwegs sein werden.
Auch Unwetter-Lage möglich: DWD warnt vor Glatteis in NRW
Am Freitagmorgen, 23. Januar, könnte es auch in Ostwestfalen glatt werden. Lokal eng begrenzt ist laut den Meteorologen auch eine Unwetter-Lage möglich. Das bedeutet: Tritt in einer Region flächendeckend Glatteis mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf, gibt der DWD die höchstmögliche Warnstufe heraus. Am Donnerstagabend galt für den Nordosten von NRW noch die Warnstufe 1 – Warnung vor Glätte, „Verhalten im Straßenverkehr anpassen“.
Die Warnungen können sich allerdings jederzeit ändern, zum Beispiel wenn sich gefrierender Regen ankündigt. Zuletzt hatte der DWD am 12. Januar eine Unwetter-Warnung vor Glatteis für ganz NRW herausgegeben, selbst die Schulen blieben geschlossen. Glücklicherweise kam es kaum zu größeren Unfällen.
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW




Die Wetter-Experten DWD rechnen übrigens damit, dass das Wetter in NRW zum Ende der vorletzten Januarwoche wieder kippt. Vom trockenen und sonnigen Winter hin zu möglichem Neuschnee. Auch die Nacht zu Samstag könnte entsprechend gefährlich werden auf den Straßen in NRW. Tagsüber ist dann auch Schnee möglich.
Rubriklistenbild: © Patrick Pleul / dpa | Deutscher Wetterdienst


