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Unwetter in NRW: Massive Überflutungen in Werl, Schulausfälle in Ahlen

Auch Oelde war von den Unwettern am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch betroffen.
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Auch Oelde war von den Unwettern am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch betroffen.

Eine Unwetter-Front sorgte in der Nacht auf Mittwoch für überfluteten Straßen, vollgelaufene Keller und Blitzeinschläge in NRW. Die Lage hat sich entspannt. Die News im Überblick. 

  • Weite Teile von Nordrhein-Westfalen wurden am Dienstag (12. September) und in der Nacht auf Mittwoch von einer Unwetter-Front getroffen.
  • Blitz, Gewitter und Starkregen sorgten für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Unter anderem in Werl war es besonders schlimm. Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt.
  • Die aktuellen Ereignisse fasst wa.de hier zusammen. Der Ticker wird ständig aktualisiert.

Update, 9 Uhr: Zwar kam es nicht dazu, dass die Werse in Ahlen über das Ufer tritt. Dennoch hat der starke Regen am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch nun Folgen in der Stadt. Am Mittwoch fällt der Unterricht in der Fritz-Winter-Gesamtschule, im städtischen Gymnasium und an der Overbergschule aus. Es ist eine Notfallbetreuung eingerichtet.

Die Feuerwehr Oelde berichtet derweil von mehr als 250 Einsätzen seit Beginn der Unwetter. Die letzte der rund 150 Einsatzstellen konnten die Einsatzkräfte gegen 4.30 Uhr verlassen. Landwirte haben die Feuerwehr mit Güllepumpen unterstützt. Überflutet waren unter anderem das Kindermuseum und das Parkbad. Die Stadt weist darauf hin, dass der Vier-Jahreszeiten-Park, das Parkbad und das Jahnstadion erst einmal geschlossen bleiben.

Update vom 13. September, 7.20 Uhr: An vielen Orten in NRW war die Lage in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch angespannt. In Ahlen war am späten Dienstagabend sogar Hochwasseralarm ausgelöst worden. Gewarnt wurde vor überfluteten Straßen und Unterführungen. Am Mittwochmorgen gab es dann Entwarnung: Der Pegelstand der Werse ging kurz vor Erreichen der kritischen Marke 3 zurück und hat aktuell noch die Marke 1 überschritten. Die Ems in Rheda liegt derzeit noch knapp über der Marke 2.

In Werl im Kreis Soest waren die Straßen in der Nacht teils massiv überflutet. Gullydeckel wurden aus der Verankerung gerissen, viele Straßen waren komplett gesperrt. Die Feuerwehr war die ganze Nacht im Einsatz.

Generell hielt sich das Ausmaß der unwetterbedingten Schäden in der Nacht in NRW in Grenzen. Vor allem waren die Einsatzkräfte mit überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern beschäftigt. So berichtet beispielsweise die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein von mehreren umgestürzten Bäumen und vollgelaufenen Kellern.

In Neunkirchen-Altenseelbach kokelte der Dachstuhl eines Wohnhauses. Noch laufen die Ermittlungen wegen der Brandursache. Es ist durchaus möglich, dass ein Blitzeinschlag zu dem Brand geführt hatte. Der Schaden wird von der Polizei mit etwa 200.000 Euro beziffert.

Ein Blitzeinschlag könnte auch der Grund für einen Dachstuhlbrand im Ortsteil Vellern in Beckum gewesen sein. Vellern war bereits am Dienstag schwer vom Starkregen getroffen worden.

Update von 21.30 Uhr: Im Südwesten von NRW war die nahende Unwetterfront zuerst. Von dort werden wetterbedingte Schäden auf Bahnstrecken in Richtung Neuwied (Rheinland-Pfalz) gemeldet. Es kommt zu Verspätungen und Teilausfällen auf der RE8 und der RB27.

Unwetter in NRW: Bahnstrecken betroffen - Neue Warnung für die Nacht

Update von 19.30 Uhr: Die Hochwasserlage in Ahlen im südlichen Münsterland ist nach dem heftigen Regen angespannt. Die Stadt hat mit Blick auf die neue Unwetterwarnung des DWD für Dienstagabend und die Nacht den Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) einberufen. Der Pegel der Werse hat in der Innenstadt eine kritische Marke erreicht. Weiterer Starkregen könnte die Lage verschärfen.

[Erstmeldung vom 12. September] Hamm - Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und Einschränkungen im Verkehr: Nordrhein-Westfalen wurde am Dienstag (12. September) von einem Unwetter getroffen. Betroffen von Gewitter und Starkregen waren besonders Orte in Ostwestfalen-Lippe, im Münsterland und im Ruhrgebiet. Vor allem im Südosten von NRW drohen schwere Gewitter und lokale Unwetter, schreibt 24RHEIN.

Unwetter in NRW: A2 überflutet, Blitz setzt Wohnhaus in Brand

Starkregen hat am Dienstagmittag die A2 überflutet. Die Autobahn wurde am Mittag in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Beckum und Oelde gesperrt. Die Fahrbahn steht komplett unter Wasser - mittendrin halb versunkene Fahrzeuge. In Münster und Umland wurden viele Menschen bereits in der Nacht zu Dienstag aus dem Schlaf gerissen. Der Himmel war teils minutenlang hell erleuchtet. 2500 Blitze in 30 Minuten wurden gemessen, darunter ein „Mega-Blitz“. Auch im Kreis Minden-Lübbecke wurden in der Nacht 2000 Blitze binnen einer halben Stunde registriert.

Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser

Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser

In Langenberg im Kreis Gütersloh setzte ein Blitz den Dachstuhl eines Wohnhauses in Brand. Die Bewohner hatten am späten Vormittag einen lauten Knall gehört, kurze Zeit später brannte das Dach. Menschen wurden nicht verletzt, der Schaden geht jedoch in die Hunderttausende. In Hamm schlug ein Blitz in eine bekannte Gaststätte ein, ein Sicherungskasten fing Feuer. Auch die Zentralbibliothek wurde nach einem Blitzschlag geschlossen. Eine Unterführung und mehrere Keller liefen voll Wasser.

Unwetter in NRW: Feuerwehr im Dauereinsatz, Bahnstrecke betroffen

Im Kreis Herford musste die Feuerwehr eigenen Angaben zufolge am Dienstagvormittag zu etwa 100 Einsätzen ausrücken, weil Keller voll Wasser gelaufen waren oder Unterführungen unter Wasser standen. Seit dem Vormittag ist auch die Feuerwehr Bielefeld an mehreren Stellen im Stadtgebiet im Einsatz. Häufig sind es vollgelaufenen Keller, die abgepumpt werden müssen. 

Am Bahnhof Recklinghausen gab es laut Bahn „witterungsbedingte Beeinträchtigungen“, die am Mittag allerdings wieder behoben waren. Es könne aber noch zu Verspätungen und Teilausfällen im S-Bahn- oder Regionalverkehr kommen, hieß es.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor schweren Unwettern in Teilen von NRW gewarnt. Es könne Sturmböen bis Windstärke 10 und heftigen Starkregen mit Mengen zwischen 60 und 90 Litern pro Quadratmeter in mehreren Stunden geben. Besonders hoch schätzte der DWD die Gefahr am Dienstagmittag ein.

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