Wetter

Unwetter-Front zieht durch NRW: Warnung vor heftigem Starkregen und Sturm aufgehoben

Am Dienstagabend zog erneut eine Unwetter-Front durch NRW. Schwere Gewitter, Starkregen und Sturmböen drohten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat gewarnt.

Update vom 13. September, 6.50 Uhr: In der Nacht wurde die Wetterwarnung aufgehoben. Am Mittwoch sieht die Wetterlage entspannter aus. Der DWD gibt an, dass es gebietsweise noch zu Schauern kommen kann. Lokal sei anfangs auch noch Starkregen im Bereich des Möglichen.

Update von 21.50 Uhr: Die Unwetterwarnung der Stufe rot (schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel) gilt nun auch für Teile des Märkischen Kreises und des Hochsauerlandkreises, In Hamm, Dortmund sowie in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein, Unna und Warendorf. Die Warnungen gelten bis 0 Uhr. Die Front bewegt sich in Richtung Kreis Paderborn sowie nach Ostwestfalen. In der ersten Nachthälfte wird sie NRW gen Osten verlassen.

Update von 21 Uhr: Die Gewitterfront zieht durch Nordrhein-Westfalen. Am frühen Abend hat sie den Südwesten des Bundeslandes erreicht. Aktuell gelten für den Bereich um Köln und Bonn Unwetterwarnungen der Stufe 3 (rot) vor „schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“, heißt es beim DWD. Nordöstlich davon, in den Kreisen Oberberg, Siegen-Wittgenstein und dem Rheinisch-Bergischen Kreises, liegt die Warnstufe aktuell bei 2. Dorthin zieht die Front in den weiteren Abendstunden weiter.

Unwetter-Front zieht durch NRW: Warnung vor heftigem Starkregen und Sturm

[Erstmeldung vom 12. September] Hamm - Nachdem der Dienstag (12. September) vor allem in Westfalen ziemlich ungemütlich gestartet ist, geht es am Abend weiter: Wieder drohen Unwetter in Nordrhein-Westfalen. Laut DWD ist „lokal extrem heftiger Starkregen“ nicht ausgeschlossen. Dabei können in mehreren Stunden Mengen zwischen 60 und 90 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kommen.

Bereits in der Nacht und am Dienstagmorgen waren mehrere Gewitterzellen über NRW gezogen. Bei Beckum wurde die A2 überflutet, zahlreiche Notrufe gingen bei der Polizei ein. In Hamm kam es zu mehreren Blitzeinschlägen sowie Überflutungen und vollgelaufenen Kellern.

Unwetter in NRW: DWD warnt wieder vor Gewitter mit heftigem Starkregen und Sturm

Nachdem sich das Wetter am Nachmittag beruhigt hatte, drohen am Dienstagabend erneut schwere Gewitter. „Nordrhein-Westfalen gerät zunehmend in den Einflussbereich der Ausläufer eines nach Norwegen ziehenden Tiefs“, erklären die Meteorologen vom DWD. Dabei bestimme schwülwarme Luft das Wettergeschehen.

Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser

Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Die A2 musste am Dienstag, 12. September, zwischen Beckum und Oelde gesperrt werden. Aufgrund von Starkregen stand die Fahrbahn unter Wasser.
Überschwemmung der A2: Starkregen setzt Autobahn unter Wasser

Von Südwesten her droht daher auch am Dienstagabend wieder Unwetter in NRW. Für den Hochsauerlandkreis und die Eifel warnte der DWD schon am späten Nachmittag vor schweren Gewittern. Dabei sind Starkregen mit 15 bis 25 Litern pro Quadratmetern in kurzer Zeit und stürmische Böen um die 70 km/h möglich.

Unwetter-Gefahr in NRW: „Lokal extrem heftiger Starkregen“

Lokal kann der Starkregen laut DWD auch heftiger ausfallen. Dann würden zwischen 60 und 90 Liter pro Quadratmeter in mehreren Stunden vom Himmel kommen. Die Meteorologen sprechen dabei von „extrem heftigem Starkregen“. Dann drohen auch Hagel und schwere Sturmböen bis 100 km/h.

Bereits am Dienstagvormittag sorgte Starkregen in NRW (hier Bielefeld) für überflutete Straßen.

Ob und wo genau das Unwetter zuschlägt, ist bekanntermaßen schwer zu prognostizieren. Der DWD gab für weite Teile von NRW eine „Vorabinformation Unwetter“ heraus, die im Südwesten ab 18 Uhr und im Rest des Landes ab 22 Uhr gilt.

Rubriklistenbild: © Christian Müller/dpa

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