Heiliger Valentin

Bauernregel sagt Winterwetter in NRW im März voraus: Warum der Valentinstag entscheidend ist

Eine Bauernregel bezieht sich auf den Valentinstag: Wer ihr Glauben schenkt, kann anhand dieses Tages das Wetter in NRW im März vorhersagen.

Der 14. Februar ist nicht nur der Tag der Liebenden, sondern auch der Tag des heiligen Valentin. Der Legende nach traute Valentin heimlich Paare, obwohl dies damals verboten war – seitdem gilt er als Schutzpatron der Liebenden. Doch neben Herzchen und Blumen gibt es auch eine Wetterweisheit, die sich rund um den Valentinstag hält. Die lautet: „Hat’s zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.“

Warum der Valentinstag laut Bauernregel entscheidend ist

Der Spruch ist eine der vielen alten Wetterweisheiten, die als Bauernregeln bekannt sind. Diese hier besagt, dass Frost oder niedrige Temperaturen rund um den 14. Februar auf einen langen, harten Winter oder ungemütliches Wetter in den folgenden Wochen hindeuten. Das würde bedeuten: Kein schneller Frühlingsbeginn in NRW.

Der Volksmund sagt: „Hat’s zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.“ Demnach ist das Wetter am Valentinstag für die Wochen danach entscheidend.

Nach dem vielen Frost, Schnee und kalten Straßen fragen sich jedoch viele, wann denn endlich der Frühling kommt. Meteorologisch betrachtet ist der Februar ohnehin der letzte Wintermonat und statistisch einer der kältesten und trockensten Monate des Jahres. Kälte im Februar ist nichts Ungewöhnliches. Zum Valentinstag am 14. Februar werden für Hamm laut wetter.com Temperaturen zwischen -1 und 5 Grad erwartet. Gefühlt kann es jedoch deutlich kälter sein – bis zu minus 5 Grad sind möglich. Dazu soll es stark bewölkt sein, vereinzelt wird auch Regen

Wann kommt der Frühling?

Eine schnelle Wetterwende zeichnet sich also zunächst nicht ab. Wer an alte Bauernregeln glaubt und auf einen baldigen Frühling hofft, muss sich wohl noch etwas gedulden.

Manche verlassen sich auf Bauernregeln, andere halten sie für wenig verlässlich – ihr Aussagewert ist umstritten und wissenschaftlich nicht belegt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betont jedoch, dass sie „teilweise auf langjährigen Wetterbeobachtungen basieren und damit oft einen wahren Kern“ haben.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Andy Bünning

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