Wetter in NRW
Bauernregel sagt „noch sehr viel Schnee und Eis“ voraus – ein Tag im Februar ist entscheidend
Bauernregeln werden oft genutzt, um Wettervorhersagen zu treffen. Eine der alten Regeln mit Blick auf Februar soll demnach verraten, wie das Frühlingswetter in NRW wird.
Update vom 4. Februar, 10.15 Uhr: Einer alten Bauernregel zufolge hat der 2. Februar, der Tag Mariä Lichtmess, eine Menge Aussagekraft darüber, wie es mit dem Wetter der kommenden Monate weitergeht. „Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt‘s noch sehr viel Schnee und Eis“, lautet demnach die Regel. Tatsächlich kam am 2. Februar in NRW neben ein paar Wolken auch mal die Sonne raus – wer der alten Regel Glauben schenken möchte, könnte daraus also folgern, dass es in den nächsten Wochen auch weiter ungemütlich weitergehen könnte. Für genaue Wettervorhersagen empfiehlt sich aber selbstverständlich immer, auf die Prognosen des Wetterdienstes zurückzugreifen.
[Erstmeldung vom 27. Januar] Bauernregeln werden seit Jahrhunderten genutzt, um Hinweise auf das kommende Wetter zu geben. Auch wenn sie nicht wissenschaftlich belegt sind, beruhen viele dieser Sprüche auf langjährigen Beobachtungen – und liegen erstaunlich oft richtig. Eine alte Regel rund um den 2. Februar, den Tag Mariä Lichtmess, soll verraten, wie sich der restliche Winter und das Frühjahr entwickeln.
Bauernregel zu Lichtmess: Bringt Sonnenschein im Februar den Frost zurück?
Zu Lichtmess, das 40 Tage nach Weihnachten gefeiert wird, gibt es mehrere Wetterregeln. So heißt es beispielsweise: „Scheint zu Lichtmess die Sonne klar, gibt‘s Spätfrost und ein fruchtbar Jahr“ oder „Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt‘s noch sehr viel Schnee und Eis“. Eine weitere Variante lautet: „Ist‘s an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.“ Sonnenschein steht demnach für anhaltende Kälte, trübes oder verschneites Wetter dagegen für einen baldigen Frühlingsbeginn .
Für die Bauern begann an Lichtmess traditionell wieder die Arbeit nach der Winterpause, erklärt wetter.de den Hintergrund. Beschränkt man sich auf die Sonnenscheindauer Anfang Februar, lasse sich „immerhin in zwei von drei Fällen eine überdurchschnittliche Anzahl von Frosttagen im Februar und März nachweisen“, so das Portal. Laut wetter.de folgt auf sonniges Wetter zu Monatsbeginn also häufig noch einmal eine spürbare Kältephase.
Ein Blick auf die aktuellen Modelle: Der Februar dürfte voraussichtlich mit einer markanten Kältephase starten, die sich bis etwa zur Monatsmitte halten könnte. Zum Lichtmess-Termin deuten viele Signale daher auf klassisches Winterwetter hin.
Demnach baut sich direkt über Deutschland eine Luftmassengrenze auf. In solchen Lagen sind neben Schneefall auch Schneeregen, Eisregen und gefrierender Regen möglich„Von wegen Frühling - der Winter will wohl auch im Februar noch kräftig nachlegen“, schreibt wetter.de. Ob die Bauernregel also wieder einmal recht behält, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Neben anhaltender Kälte brachte der Wochenstart Schnee in ganz NRW. Wo die Lage besonders kritisch werden kann, zeigt unsere Live-Wetterkarte. Dort ist auch zu sehen, wie lange die jeweiligen Warnungen in den einzelnen Landkreisen gelten.
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