Personelle Engpässe
Aus Sicherheitsgründen: Rosenmontagszug in NRW findet schon früher statt
Ein Karnevalszug findet in diesem Jahr nicht wie gewohnt an Rosenmontag statt. Dahinter stecken Sicherheitsgründe. Stadt und der Verein äußern sich.
Essen - Im vergangenen Jahr sorgte eine Bombendrohung dafür, dass Karnevals-Fans in Essen-Kupferdreh auf den beliebten Rosenmontagszug verzichten mussten. Denn 31 Minuten vor dem geplanten Start des Umzugs erhielt der Vorsitzende des Festausschusses einen Anruf – eine verzerrte männliche Stimme drohte damit, den Rosenmontagszug mit einer Bombe zu zerstören. Der Umzug wurde damit kurz vor dem Start abgesagt, die kostümierten Jecken und Narren, die bereits am Straßenrand warteten, mussten damit auf die geschmückten Wagen und ihre Kamelle verzichten.
In diesem Jahr soll es anders laufen. Der Festausschuß Kupferdreher Karneval e.V. gab daher in einem Facebook-Posting bekannt, dass der Rosenmontagszug nicht wie gewohnt an Rosenmontag, 16. Februar, stattfinden wird. „Der Kupferdreher Rosenmontagszug wird ein Kupferdreher Tulpensonntagszug! Start um 13:11 Uhr“, heißt es in dem Social-Media-Beitrag. Aber was steckt dahinter?
„Wollen den Zug so sicher wie möglich gestalten“: Rosenmontagszug in NRW verschoben
„Diese Entscheidung hat nichts mit den Vorkommnissen im letzten Jahr zutun, vielmehr wollen wir den Zug so sicher wie möglich gestalten. Das führt dazu, dass personelle Engpässe am Montag es nicht zulassen zwei Züge an einem Tag rollen zulassen“, erklärt der Verein weiter. Denn an Rosenmontag findet auch in Essen-Rüttenscheid ein Rosenmontagszug statt.
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Eine Sprecherin der Stadt Essen erklärt auf Nachfrage von wa.de: „Schon in der Vergangenheit stellte die zeitliche Taktung der beiden Karnevalsumzüge in Rüttenscheid und Kupferdreh an Rosenmontag sowohl die Karnevalisten als auch die zuständigen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung mit Blick auf einen zeitlich sehr ambitionierten Wechsel vor Herausforderungen“.
Durch die bundesweit zunehmenden Sicherheitsanforderungen müssen umfangreiche Vorbereitungen vor Zugbeginn erfolgen – insbesondere bei unvorhersehbaren Ereignissen, wie der Anschlagsdrohung 2025, heißt es weiter. „Dies hat zu der gemeinsamen Entscheidung geführt, den Kupferdreher Rosenmontagszug auf den Sonntag vorzuziehen“, erklärt die Sprecherin.
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