Richtig verhandeln

Gehaltserhöhung: Wie viel Geld ist bei einem Karrieresprung angemessen?

Das eigene Gehalt ist oft Verhandlungssache. Allerdings gibt es bestimmte Faktoren, die die Chancen auf mehr Geld erhöhen können. Die Jobplattform Indeed nennt Beispiele.

Für viele Bewerber stehen die Chancen angesichts des Fachkräftemangels in Branchen nicht schlecht, dass sie den gewünschten Job bekommen – zu ihrem Wunschgehalt. Auch, wenn man sich innerhalb der eigenen Firma für eine neue Position bewirbt oder auch in der aktuellen Position mehr Geld möchte, sollte man sich allerdings gut auf die Gehaltsverhandlung vorbereiten.

Viele wünschen sich nach einer Weile im Job eine Steigerung beim Gehalt.

Wie viel Prozent Gehaltserhöhung pro Jahr kann man erwarten?

Welches Plus sich beim Gehalt herausschlagen lässt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Vordergrund steht, was die persönliche Entwicklung betrifft, die Frage, inwiefern sich der Arbeitsbereich innerhalb des vergangenen Jahres verändert hat – die Job-Plattform Indeed nennt hierfür Beispiele: „Bei größeren Karrieresprüngen, wie einer Beförderung oder der Übernahme einer Führungsposition, ist eine Gehaltserhöhung von 10 bis 15 % möglich“, heißt es in dem Beitrag auf Indeed.com. „Bei kleineren Veränderungen können Sie mit einer Steigerung zwischen 3 und 7 % rechnen.“

Gehaltserhöhung nach bestandener Probezeit?

Gehaltserhöhungen würden oftmals verhandelt, wenn man einen wichtigen Karriereschritt gemacht habe, mehr Verantwortung übernehme oder ein Positionswechsel stattfinde, schildert die Jobplattform in dem Beitrag auf ihrer Website. Dort werden aber auch noch andere Gründe aufgeführt, die als Anlass für eine Gehaltsverhandlung dienen können – zum Beispiel, dass man die Probezeit erfolgreich beendet hat oder dass ein befristetes in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übergeht.

Mehr Verantwortung im Job, mehr Gehalt – wie viel ist realistisch?

Auch eine Beförderung, eine interne Versetzung oder dass man in seinem Job immer mehr Verantwortung bekommt, kann man demnach zum Anlass nehmen, das Gehalt neu zu verhandeln. „Bei großen Veränderungen in Ihrem Berufsleben, wie einer Beförderung, sind Gehaltserhöhungen von 10 bis 15 % möglich“, heißt es auf Indeed.com. Auch andere gute Leistungen und die Übernahme von mehr Verantwortung innerhalb des eigenen Bereiches würden oft „mit bis zu 10 % Gehaltserhöhung“ belohnt.

Mitarbeitergespräch als Anlass für Gehaltserhöhung?

Auch ohne Positionswechsel ist eine Gehaltserhöhung in regelmäßigen Abständen nicht unüblich. „Langjährige Berufserfahrung und Unternehmenstreue zahlen sich ebenfalls aus“, heißt es in dem Beitrag unter anderem. Hierbei könne man oft allerdings nur mit einem Anstieg seines Einkommens „von 3 bis 7 %“ rechnen. Jährliche Mitarbeitergespräche bieten sich Indeed zufolge für eine Anfrage zwar an. Allerdings sollte man „maximal alle 18 bis 24 Monate“ um eine Gehaltserhöhung bitten, heißt es in dem Beitrag.

Nichts verpassen: Alles rund ums Thema Karriere finden Sie im regelmäßigen Karriere-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Wie hoch Ihr Demenz-Risiko ist: Zehn Lebensumstände tragen zu einer Erkrankung bei

Ältere Person fasst sich ans Ohr
Frau sitzt traurig auf dem Bett
Mann stützt seinen Kopf
Röntgenbild vom Kopf
Wie hoch Ihr Demenz-Risiko ist: Zehn Lebensumstände tragen zu einer Erkrankung bei

Nicht nur Beruf und Branche können das Gehalt maßgeblich beeinflussen, sondern zum Beispiel auch die Unternehmensgröße und die Stadt, in der man arbeitet.

Rubriklistenbild: © K. Schmitt/Fotostand/Imago

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare