Was die Erkrankung begünstigt
Wie hoch Ihr Demenz-Risiko ist: Zehn Lebensumstände tragen zu einer Erkrankung bei
VonNatalie Hull-Deichselschließen
An Demenz und Alzheimer kann im Grunde jeder erkranken. Neben genetischen Faktoren und dem Alter können ebenfalls bestimmte Lebensumstände sowie Erkrankungen den Abbau von Gehirnzellen begünstigen.
Im Zuge einer möglichen Demenz-Erkrankung ist es nicht nur wichtig zu wissen, welche elf Symptome sich zum Teil schon Jahre vor der Demenz-Diagnose bemerkbar machen und was hinter dem siebenstufigen Verlauf einer Demenz- und Alzheimer-Erkrankung steckt. Auch bestimmte Risikofaktoren, die zu einer Demenz führen können, sind von Relevanz. Zum einen gibt es die genetische Disposition, die dazu führt, dass Menschen an Demenz erkranken. Auch das Älterwerden erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung wie Demenz und Alzheimer. Beides zählt zu den primären Risikofaktoren. Eine ungesunde Lebensweise, beispielsweise regelmäßiger Alkoholkonsum und Rauchen sowie bestimmte Krankheiten wie Diabetes, hoher Blutdruck, Adipositas können, wenn sie unentdeckt oder unbehandelt bleiben, das Risiko einer neurologischen Erkrankung des Gehirns signifikant erhöhen.
Die Vermeidung aller negativen Einflüsse als sekundäre Risikofaktoren könnte die Wahrscheinlichkeit einer Demenz bis zu 40 Prozent senken und dazu beitragen, die kognitive Schädigung zu bremsen, wie eine Studie zeigt.
Warnzeichen einer Demenz-Erkrankung
- Schwierigkeiten bei gewohnten Aufgaben zu Hause, in der Arbeit oder in der Freizeit
- Herausforderungen bei Planung und Lösung von Problemen
- Verwirrung hinsichtlich Zeit und Ort
- Probleme beim Verstehen von visuellen Eindrücken und räumlichen Zusammenhängen
- Vermindertes oder schlechtes Urteilsvermögen, Entscheidungen zu treffen, fällt zusehends schwer
- Probleme beim Schreiben oder Sprechen, Wortfindungsstörungen
- Verlegen von Gegenständen
- Verlust der Fähigkeit, getanes zu rekonstruieren
- Rückzug von sozialen Kontakten und Aktivitäten
- Persönlichkeitsveränderung mit aggressiven Zügen
- Depressionen
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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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