Jobportal berichtet

Faire Bezahlung? Sechs Fakten, die für ein höheres Gehalt sprechen könnten

Nicht nur Beruf und Branche können das Gehalt maßgeblich beeinflussen, sondern zum Beispiel auch die Unternehmensgröße und die Stadt, in der man arbeitet.

Den meisten Arbeitnehmern fällt es schwer, ein faires Gehalt auszuhandeln. Das berichtet das Jobportal Stepstone, das für den Gehaltsreport 2023 mehr als 500.000 Daten von Arbeitnehmenden in Deutschland analysiert hat. Dem Jobportal zufolge lassen sich „sechs wichtige Faktoren“ ableiten, aus denen sich „ein faires Gehalt“ ergibt.

Das Gehalt ist in vielen Fällen verhandelbar.

1. Augen auf bei der Berufswahl

Die Leidenschaft für den Beruf ist in vielen Fällen maßgeblich für die eigene Zufriedenheit. Je nachdem, für welche Branche oder für welchen konkreten Beruf man sich entscheidet, nimmt man allerdings auch ein bestimmtes Gehalt in Kauf. Wenn der Traumberuf Arzt sei – laut Gehaltsreport der höchstbezahlte Berufsbereich in Deutschland –, beträgt das Gehalt Stepstone zufolge „im Median rund 93.800 Euro“. Wenn man sich aber eher in der Hotellerie, Gastronomie oder im Tourismus sehe, komme man auf ein „Mediangehalt von rund 35.700 Euro“.

2. Studium macht sich bei manchen Jobs machen

Für viele Berufe braucht es kein Hochschulstudium. Was die Gehaltschancen betrifft, kann sich ein Studium im Zweifel allerdings bezahlt machen. So verdienen Beschäftigte mit Hochschulabschluss „über 40 Prozent mehr“ als Beschäftigte ohne akademischen Hintergrund, wie Stepstone berichtet.

3. Größere Unternehmen könnten besser bezahlen

Auch die Größe des Unternehmens kann auf das Einkommen einen nicht unerheblichen Einfluss haben. Wenn man in einem kleinen Unternehmen arbeitet, kann das Gehalt „jährlich um etwa 15.000 Euro niedriger sein“ als in einem Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern, wie es in dem Beitrag von Stepstone heißt.

4. Je mehr Berufserfahrung, desto mehr Gehalt ist drin

Natürlich spielt auch die Berufserfahrung eine Rolle. Das Portal nennt ein Beispiel: Ist man frisch im Job und hat noch keine drei Jahre gearbeitet, kann man „je nach Beruf“ zum Beispiel mit einem Gehalt von 36.000 Euro rechnen. Mit etwas mehr Erfahrung (3-5 Jahre) springt das Gehalt „schon auf über 40.000 Euro“.

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5. Branchenwechsel könnte sich lohnen

Vielleicht bietet es sich im Einzelfall an: Auch, wer die Branche wechselt, kann sich in Sachen Gehalt womöglich verbessern. Wie groß der Gehaltsunterschied bei einem Branchenwechsel wirklich ist, hängt allerdings in der Tat vom jeweiligen Beruf ab.

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6. Gehälter je nach Stadt oder Region vergleichen

Auch in welcher Stadt oder Region man arbeitet, kann das eigene Gehalt beeinflussen. Liegt das Bruttojahresgehalt Gesamtdeutschlands bei 43.800 Euro, liegt Hamburg mit stolzen 48.100 Euro „etwa zehn Prozent darüber“, wie Stepstone informiert. In Haupt- und Großstädten seien generell höhere Gehälter möglich. An der Spitze liegt demnach Stuttgart mit 54.100 Euro – „die Stadt liegt damit 23 Prozent über dem bundesweiten Median“.

Rubriklistenbild: © Andrey Popov/Panthermedia/Imago

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