Kecap Manis

Benutzt ihr die richtige Sojasauce? Diese Variante könnte besser sein

Entdecke die süße, aromatische Welt von Kecap Manis und erfahre, was die Sojasauce so besonders macht.

Wer an Sojasauce denkt, hat meist die klassische japanische Variante vor Augen. Doch die Sojasaucenwelt ist vielfältiger, als man denkt. Besonders die indonesische Kecap Manis bietet einen einzigartigen Geschmack, der in vielen Küchen noch zu wenig beachtet wird. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über diese süße Sojasauce wissen musst – von der Zubereitung bis hin zu anderen spannenden Varianten aus Asien.

Kecap Manis: Die süße Sojasauce aus Indonesien und ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten

Kecap Manis ist eine indonesische Sojasauce, die sich durch ihre besondere Süße auszeichnet. Im Vergleich zu herkömmlicher Sojasauce enthält Kecap Manis Palmzucker, der der Sauce ihre charakteristische karamellige und leicht rauchige Note verleiht. Diese Kombination sorgt für eine dickflüssigere Konsistenz und einen komplexeren Geschmack. Kecap Manis wird in Indonesien nicht nur in traditionellen Gerichten wie Nasi Goreng oder Soto Ayam verwendet, sondern auch als Marinade für Fleisch und Fisch oder als glasiertes Topping für Gemüse und Tofu.

Wo kann ich Kecap Manis kaufen?

Kecap Manis kannst du in Asialäden, gut sortierten Supermärkten mit internationalen Abteilungen (wie Edeka, Rewe oder Kaufland) sowie in Feinkostgeschäften finden. Auch Online-Shops wie Amazon oder spezialisierte Webseiten für asiatische Lebensmittel bieten eine große Auswahl an verschiedenen Marken.

Im Unterschied zur normalen Sojasauce, die meist nur aus Wasser, Salz, Sojabohnen und manchmal Weizen besteht, ist Kecap Manis weitaus aromatischer und hat eine tiefere, süßliche Geschmacksnote. Besonders die Kombination von Umami und Süße macht sie zu einem idealen Begleiter in vielen asiatischen Gerichten. Und wenn du mal etwas Neues ausprobieren möchtest, kannst du Kecap Manis auch als Dip für Snacks oder als Würze in Saucen und Dressings nutzen.

Kecap Manis ist ein Muss, wenn man die indonesische Küche entdecken will.

Sojasaucen-Vielfalt: Es gibt mehr als nur die japanische Version

Neben der beliebten Kecap Manis gibt es noch viele weitere Sojasaucen aus verschiedenen asiatischen Ländern, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten aufweisen. Die koreanische Sojasauce, auch Ganjang genannt, wird oft in der koreanischen Küche verwendet. Sie hat eine klarere, weniger süße Note als Kecap Manis und ist eher salzig und umami-reich. Ganjang eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Marinaden für Fleisch, aber auch für Suppen und Eintöpfe.

Auch die chinesische Sojasauce hat ihre eigene Tradition. In China unterscheidet man zwischen heller und dunkler Sojasauce. Die helle Sojasauce ist salziger und wird häufig in der chinesischen Küche verwendet, um Gerichte zu würzen, während die dunkle Sojasauce eine süßlichere und tiefere Geschmackstiefe bietet. Beide Varianten sind vielseitig einsetzbar, sei es in Wok-Gerichten, Dips oder auch in traditionellen chinesischen Eintöpfen. MSG ist auch eine Grundzutat in der chinesischen Küche.

Ob Kecap Manis, Ganjang oder chinesische Sojasauce – jede dieser Varianten bringt ihre eigene Persönlichkeit und Geschmackstiefe in die Küche. Wenn du gerne experimentierst und neue Aromen entdeckst, solltet ihr unbedingt alle drei Sorten in deiner Küche haben. Dann kann man auch wilde Gerichte wie die bayrische Sushi-Bowl zu Hause nachmachen.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Pond5 Images

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