Grundrezept

Für mehr Kultur im Gläschen: Joghurt selber machen gelingt dank nur zwei Zutaten

Ob pur, mit Früchten, als Basis für Dips oder als Zutat in Kuchen und Muffins: Joghurt ist ein vielseitiger Alleskönner, den man einfach selbst herstellen kann.

Cremig, lecker und voller probiotischer Kulturen – selbstgemachter Joghurt ist ein Genuss für Körper und Gaumen. Dass Joghurt ein echtes Multitalent ist, zeigt sich in vielen Rezepten. Denn egal, ob als süßes Frühstück getoppt mit Beeren und knusprigen Granola oder herzhaft in Form vom türkischen Klassiker Çilbir, bei dem Naturjoghurt mit pochierten Eiern und Chili-Butter serviert wird – mit Joghurt startet man gestärkt in den Tag.

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Und auch in den nächsten Stunden ist Joghurt ein treuer Begleiter. Mittags begegnet er einem vielleicht als Joghurt-Dip zu knusprigen Brokkoli-Puffern und am späten Nachmittag, dann in Form eines französischen Joghurtkuchens, der perfekt zu einer Tasse Kaffee passt. Zum Feierabend gönnt man sich eine Gyros-Bowl voll griechischer Leckereien, bei denen ein großer Klecks cremiges Tsatsiki keinesfalls fehlen darf, genauso wenig wie Joghurt.

Dank zwei Zutaten zum DIY-Joghurt

Die Vielseitigkeit von Joghurt ist Grund genug, das Lebensmittel auch mal selbst zu machen, denn das ist tatsächlich einfacher als gedacht. Alles, was man braucht, sind zwei Zutaten, ein paar saubere Gläser und etwas Geduld. In diesem Artikel zeigt Einfach Tasty Schritt für Schritt, wie man einen eigenen Naturjoghurt ganz einfach selbst herstellen kann – auch ohne speziellen Joghurtbereiter.

Um Joghurt selber zu machen braucht man nur zwei Zutaten:

Ein Joghurtbereiter sorgt für eine konstante Temperatur, um Joghurtkulturen zu aktivieren. Dass es aber auch ohne Küchengerät funktioniert, zeigt Einfach Tasty. (Symbolbild)
  • 1 Liter frische Vollmilch
  • 150 g Naturjoghurt

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19 kreative Frühstücksrezepte für einen gelungenen Start in den Tag

Frisch gebackene Brötchen auf einem Teller.
Frisch gebackene Weizenbrötchen auf einem Backblech.
Gebackene Bagels mit Körnern und Saaten. Ein Bagel ist aufgeschnitten und mit Frischkäse bestrichen.
Koreanisches Egg Drop Sandwich mit Bacon und Käse auf einem Teller. Im Hintergrund sind Eier, Bacon, Scheiblettenkäse und Schnittlauch zu sehen.
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Die Zubereitung des hausgemachten Joghurts gelingt leicht, dank dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Die Milch in einem Topf auf 40 bis maximal 45 °C erhitzen. Die Temperatur überprüft man bestenfalls mit einem Küchenthermometer.
  2. Den Naturjoghurt in die warme Milch geben und gut unterrühren.
  3. Noch warm in kleine sterile Schraubgläser füllen und fest verschließen.
  4. Joghurtgläser für etwa zehn Stunden im ausgeschalteten Backofen mit eingeschalteter Beleuchtung (etwa 40 °C Temperatur) ruhen lassen.
  5. Nach der Ruhezeit den Joghurt für weitere vier Stunden im Kühlschrank lagern, bis er stichfest wird.
  6. Joghurt nach Belieben pur, mit Früchten, als Basis für Dips oder als Zutat in Kuchen und Muffins verwenden.

Einfach-Tasty-Tipp: Die Joghurtmischung muss über einen längeren Zeitraum warm gehalten werden, damit die Joghurtkulturen arbeiten können. Anstelle eines Backofens kann auch eine gut gereinigte Thermoskanne diesen Job übernehmen.

Cremig, lecker und voller probiotischer Kulturen – selbstgemachter Joghurt ist ein echtes Superfood. Dank dieses einfachen Rezeptes gelingt er auch ohne spezielles Gerät. (Symbolbild)

Mit diesen Tipps klappt es mit dem DIY-Joghurt bestimmt

Um ein perfektes Joghurtergebnis zu erzielen, sollte man auf folgende Punkte achten.

  • Sauberkeit: Um eine unerwünschte Verunreinigung des Joghurts zu vermeiden, ist es wichtig, dass alle Utensilien und Gläser, die mit der Zubereitung in Berührung kommen, sauber und steril sind.
  • Milch und Joghurtkulturen: Um den eigenen Lieblingsjoghurt zu finden, lohnt es sich, mit verschiedenen Milchsorten (Vollmilch, H-Milch, pflanzliche Alternativen) und Joghurtkulturen zu experimentieren. Joghurtferment aus dem Reformhaus ist eine gute Alternative, falls man keinen Joghurt mit aktiven Kulturen als Basis findet.
  • Gärzeit: Die Gärzeit beeinflusst die Konsistenz des Joghurts. Für einen milderen Joghurt verkürzt man die Gärzeit, für einen festeren Joghurt verlängert man sie einfach.
  • Temperatur: Die optimale Gärtemperatur liegt zwischen 40 und 45 °C. Ein Thermometer kann hier hilfreich sein, um die Temperatur zu kontrollieren.
  • Lagerung: Nach der Gärzeit sollte der Joghurt im Kühlschrank gelagert werden, um die Gärung zu stoppen und den Joghurt zu festigen. Selbstgemachter Joghurt hält sich im Kühlschrank etwa sieben Tage.
Ein einfaches, leichtes Joghurtdressing schmeckt mit selbstgemachtem Joghurt gleich viel besser. (Symboldbild)

Joghurt selber machen ist einfach, günstig und gesund. Mit etwas Geduld und den richtigen Zutaten zaubert man im Handumdrehen einen eigenen leckeren Joghurt, der sich vor allem im Sommer für erfrischende Rezeptideen eignet.

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Rubriklistenbild: © Pond5 Images/IMAGO

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