Klassisches Rezept

So einfach kocht man Omas Hühnerfrikassee mit buntem Gemüse

Hühnerfrikassee ist mehr als nur Hausmannskost. Einfach zubereitet begeistert es seit Generationen die ganze Familie mit Vor- und Hauptspeise in einem Rezept.

Wer erinnert sich noch an das köstliche Hühnerfrikassee der eigenen Oma? Der Duft von cremiger Sauce, zartem Hühnerfleisch und buntem Gemüse weckt Erinnerungen an glückliche Kindheitstage und unbeschwerte Familienessen. Dieses herzhafte Gericht ist ein echter Klassiker der deutschen Hausmannskost, der einfach zuzubereiten ist und immer wieder aufs Neue begeistert, sei es in klassischer Form oder überbacken als Hühnerfrikassee-Auflauf.

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Genau wie Omas Gulasch oder Quarkkeulchen ist auch das Hühnerfrikassee ein perfektes Gericht für die ganze Familie. Es ist nahrhaft, sättigend und lässt sich wunderbar mit verschiedenen Beilagen kombinieren. Ob Reis, Nudeln oder Kartoffeln – das Frikassee macht einfach alles mit. Und das beste: Bei der traditionellen Zubereitung kann man nicht nur ein, sondern direkt zwei Gerichte genießen, denn eine klassische Hühnersuppe wird sowieso mitgekocht und oft als Vorspeise serviert.

Für ein klassisches Hühnerfrikassee nach Omas Rezept braucht man diese Zutaten:

Mit zartem Hühnerfleisch, knackigem Gemüse und einer wunderbar sämig-cremigen Sauce ist Omas Hühnerfrikassee ein zeitloser Klassiker.
  • Hühnerbrühe:
  • 800 g Suppenhuhn
  • 1 Bund Suppengrün (u. a. Möhren, Lauch, Knollensellerie)
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zwiebel, geschält und halbiert
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Pimentkörner
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 EL Salz
  • Wasser
  • Frikassee:
  • 40 g Butter
  • 3 EL Mehl
  • 100 ml Weißwein (mit diesen alkoholfreien Alternativen geht's auch)
  • 600 ml Hühnerbrühe
  • 300 g Möhren, geschält und gewürfelt
  • 200 ml Schlagsahne
  • 200 g Champignons, in Scheiben
  • 200 g TK-Erbsen
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft

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Blick von oben auf eine Kasserolle, gefüllt mit gegartem Coq au vin (Hähnchen in Rotweinsauce).
Ein Korb voller halbierter Pitabrote, die mit Tomaten, Gurken, Sauerkraut, Tsatsiki und Hähnchen-Gyros gefüllt sind.
Auf einem Teller serviert: Pad Krapao, sautiertes Basilikum zu gewürztem Schweinehackfleisch, frittiertem Ei und Reis
Gegarte Hähnchenbrust mit Zucchini, Kartoffeln, Tomate, Oliven und Kräutern in einer gusseisernen Pfanne.
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Die Zubereitung gelingt leicht, dank dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Für die Hühnerbrühe: Suppenhuhn zusammen geputztem Suppengrün, Petersilie, Zwiebel, Lorbeerblättern, Pimentkörnern, Pfefferkörnern und Salz in einen großen Topf geben. So viel kaltes Wasser zugießen, bis das Huhn komplett bedeckt ist. Zugedeckt zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren und zwei Stunden bei geringer Hitze köcheln lassen.
    Während der Kochzeit mit einer Schaumkelle hin und wieder den entstehenden Schaum abschöpfen, um eine klare Flüssigkeit zu erhalten. Brühe durch ein Sieb in ein anderes Gefäß gießen und Fleisch vom Knochen lösen.
  2. Für das Hühnerfrikassee: Butter in einem Topf schmelzen, Mehl zugeben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen. Hühnerbrühe nach und nach zugießen, dabei gut rühren, damit sich keine Klümpchen bilden.
    Möhren hinzufügen. Etwa zehn Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Schlagsahne, Champignons, Erbsen und Hühnerfleisch zugeben. Umrühren und weitere fünf Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.
    Kräftig mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.
  3. Hühnerfrikassee mit Reis oder Nudeln servieren.

Gut zu wissen

Anstelle einer Mehlschwitze kann man auch Eigelb nutzen, um die Sauce zu binden. Der Küchenfachbegriff lautet „Legieren“.

So gehts: Eigelb(e) mit etwas kalter Flüssigkeit (meist Sahne) verquirlen und unter die heiße Sauce (etwa 70 Grad Celsius) rühren, bis die gewünschte, eingedickte Konsistenz erreicht ist. Nicht mehr kochen lassen, da das Ei sonst ausflockt.

Omas Hühnerfrikassee ist ein unvergesslicher Klassiker mit cremiger Sauce, zartem Hühnerfleisch und buntem Gemüse. Das einfache Rezept gibt es hier. (Symbolbild)

Einfach-Tasty-Tipp: Klassisch greift man bei der Hühnerbrühe auf ein ganzes Suppenhuhn zurück. So erhält man i. d. R. mehr Fleisch und eine kräftige Hühnerbrühe, die man auch gut als Vorspeise mit Grießklößchen, Eierstich oder Flädle ergänzen kann. Schneller geht's aber mit Hühnerkeulen.

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Rubriklistenbild: © Panthermedia/IMAGO

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