Verhalten gibt Aufschluss

5 Anzeichen zeigen, dass Sie bei Ihrem Kind alles richtig machen

Ist mein Kind glücklich? Bin ich eine gute Mutter oder ein guter Vater? Das sind Fragen, die sich viele Eltern stellen. Eines vorweg: Widersprechen Kinder, ist das ein positives Zeichen.

Streiten, diskutieren, Grenzen setzen: Kinder zu erziehen, ist für viele Eltern eine große Herausforderung. Schließlich kommt es immer wieder zu Situationen, die uns alles abverlangen. Umso schöner ist es, wenn wir sehen, dass unsere Erziehung Früchte trägt. Wenn unsere Kinder selbstbewusst durchs Leben gehen, wissen, was sie wollen und dennoch Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer nehmen, dann klopfen sich die meisten Elternteile wohlwollend auf die Schulter.

Bin ich eine gute Mutter oder ein guter Vater? Verhalten von Kindern gibt Aufschluss

Besonders in Zeiten, wo die Kinder noch klein sind, wird man allerdings als Neu-Mama oder -Papa oft von Selbstzweifeln geplagt: Bin ich eine gute Mutter oder ein guter Vater? An bestimmten Verhaltensweisen unserer lieben Kleinen lässt sich ablesen, ob unser Erziehungsstil der „Richtige“ ist.

1. Unsere Kinder können ihre Gefühle ausdrücken

Wut, Freude oder Angst: Das sind alles Emotionen, die menschlich und damit ein Teil von uns sind. Sie alle haben eine Daseinsberechtigung. Das gilt besonders für negative Gefühle, die oft als schlecht angesehen oder unterdrückt werden.

Lernt aber ein Kind, dass es gesünder ist, diese auch ausleben zu dürfen, wird es sich auch (später) im sozialen Miteinander leichter tun, seine Bedürfnisse auszudrücken und für sie einzustehen. Wichtig dabei ist, Kindern aufzuzeigen, dass Emotionen einen Rahmen brauchen und kontrolliert werden können.

Gute Eltern lieben ihre Kinder bedingungslos. (Symbolbild)

2. Unsere Kinder zeigen Empathie

Egal, ob andere Kinder, Tiere oder Situationen: Empathie ist eine wichtige Eigenschaft, die uns Menschen ausmacht und für eine hohe emotionale Intelligenz steht. Sie ist keine Schwäche, sondern hilft uns dabei, mit unserem sozialen Umfeld zu agieren und zu reagieren.

Durch sie erhalten wir einen moralischen Kompass, einen Leitfaden fürs Leben, wie wir mit anderen umgehen. Dadurch können wir uns besser in andere hineinversetzen und auf diese Weise eine tiefe Verbundenheit zu anderen Lebewesen aufbauen.

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3. Unsere Kinder nehmen sich selbst wichtig

Ein gesundes Selbstwertgefühl wird oft noch mit Arroganz oder Egoismus verwechselt. Dabei ist es gesund, sich selbst und seine Wünsche wichtig zu nehmen und diese artikulieren zu können. „Gute“ Eltern wissen das und bringen ihren Kindern bei, dass es okay ist, sich auch mal Zeit für sich zu nehmen und gehen mit gutem Beispiel voran.

Es ist wichtig, füreinander da zu sein, aber es ist auch von Belang, sich um sich selbst zu kümmern und dafür einzustehen. Wer seinen eigenen Wert kennt und das ausstrahlt, wird eher von anderen respektiert und anerkannt.

Mental Load, Stress, Schlafmangel, Einsamkeit: Dinge, die sich Eltern mit Kind anders vorgestellt haben

Mutter liegt mit Baby in der Wiese
Frau enttäuscht am Telefon
Zwei Frauen mit Baby am Wickeltisch.
Mutter sitzt erschöpft vor Babybett
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4. Unsere Kinder kommen bei Problemen zu uns

Ein aufgeschlagenes Knie, der erste Liebeskummer oder eine schlechte Note in Mathe: Wenn ein Kind bei Problemen zu uns kommt, ist das ein großer Vertrauensbeweis. Sie wissen, dass wir sie nicht verurteilen und dass wir sie lieb haben, egal, was passiert.

Mit diesem Urvertrauen fällt es ihnen leichter, Schwächen offen zu zeigen. Kinder fühlen sich geborgen und sicher, wenn man ihnen als Elternteil das Gefühl gibt, dass man da ist, wenn es hart auf hart kommt. So können sie gestärkt ins Leben gehen und zukünftige Probleme auf selbstbewusste Weise anpacken.

5. Unsere Kinder widersprechen uns

„Ja, aber …“ – so sehr es auch nervt, wenn unsere Kinder uns widersprechen, so sehr sollte es uns auch freuen. Was sich für Eltern im ersten Moment paradox anhört, stellt wichtige Weichen: Wenn die Kleinen uns infrage stellen, ist das kein persönlicher Angriff. Sie möchten uns nicht in Erklärungsnot bringen. Vielmehr wollen sie Zusammenhänge und Hintergründe besser verstehen, möchten sich an uns reiben und uns aus der Reserve locken.

Wer das ständig unterbindet, verhindert, dass Kinder später neugierig bleiben, sich Dinge zutrauen und für sich einstehen. Autoritäten zu hinterfragen und neue Lösungsvorschläge zu unterbreiten, ist also ein wichtiges Instrument, um im Leben erfolgreich zu sein.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Victoria Rayu

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