Nordring-Schießerei: Prozess hat begonnen

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HAMM/DORTMUND - Exakt sechs Monate nach der Schießerei in der Parkanlage Nordring hat vor dem Dortmunder Landgericht das Verfahren gegen den mutmaßlichen Schützen begonnen.

Ein 33-jähriger Russlanddeutscher muss sich hier wegen versuchten heimtückischen Mordes verantworten. Laut Anklage soll er am 26. Oktober

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vergangenen Jahres mit einer einläufigen russischen Schrotflinte mit abgesägtem Lauf auf seinen Kontrahenten geschossen haben. Das Opfer, ein 44-jähriger Mann aus Bönen, sei unbewaffnet und völlig ahnungslos gewesen. Reflexartig hatte sich dieser offenbar im Moment des Angriffs wegdrehen können, so dass die Munition „lediglich“ den rechten Oberarm traf.

Wochenlang musste der Mann mit schwerwiegenden Armverletzungen stationär behandelt und immer wieder operiert werden. Sein Rechtsbeistand Possemeyer sagte zu Prozessbeginn: „Sein rechter Arm wird steif bleiben, das ist wohl ziemlich sicher“. Über seinen Pflichtverteidiger Reimer aus Unna ließ der Angeklagte am ersten Verhandlungstag mitteilen, dass er keine Angaben zum Tatvorwurf machen werde. 

Szenen vom Tatort im Oktober 2012:

Am 13. Mai wird sein mutmaßliches Opfer als Zeuge gehört. Naheliegend ist der Verdacht, dass die beiden Männer aus der Drogenszene stammen und es eine Auseinandersetzung um ein Rauschgiftgeschäft gegeben hat. Ob jedoch ausgerechnet das mutmaßliche Opfer des Angeklagten hier zur Aufklärung beitragen wird, ist zweifelhaft. Er muss sich wegen eventueller Drogengeschäfte nicht selbst belasten. Das Strafverfahren gegen den Angeklagten wird am 13. Mai fortgesetzt. - mw

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