Kanalkante in Hamm nimmt weiter Form an
1, 2, 3 - bald ist‘s vorbei: Letztes Bootshaus wird abgerissen
Bald soll die Kanalkante rund um das Wassersportzentrum in Hamm ebenso schick sein wie das neue Sportzentrum selbst.
Hamm – Zwei der drei an das Wassersportzentrum angrenzenden früheren Bootshäuser sind inzwischen abgerissen, dort werden aktuell die letzten Mauerreste zusammengeschoben und abgefahren. Am dritten – dem des „Paddelklub“ unterhalb der Münsterstraßenbrücke – begann eine Fachfirma am Mittwoch mit dem Entkernen, anschließend wird es ein Abrissbagger in Schutt und Asche legen.
Damit liegt die Stadt etwa zwei Wochen hinter ihrem Zeitplan, sollte das Altlasten-Trio doch ursprünglich bis Ende Oktober Geschichte sein. Der demnächst ebenerdige Grund soll bis zum Jahresende mit Mutterboden aufgefüllt werden.
Die Kosten der genannten Maßnahmen bis hierhin werden von der Stadt mit 178.000 Euro beziffert. Im kommenden Jahr soll der „Kanalband“ genannte Bereich dann aufgehübscht werden, etwa mit neuen Pflanzungen, Sitzgelegenheiten und Spielgeräten. Damit werden die Kosten bei 1,3 Millionen Euro liegen. Immerhin 80 Prozent davon kommen aus einem Städteförderungsprogramm des NRW-Ministeriums für Bau und Kommunales.
Sieben Vereine, ein Wassersportzentrum
Nach vierjähriger Planungs- und Bauzeit war das Wassersportzentrum im November 2020 an die Nutzervereine übergeben worden: Sechs Vereine des Kanurings Hamm verschmolzen damit zu einem großen neuen Verein, einige Monate später zogen auch die Kanuten des TuS 59 in den Gebäudekomplex.
Aktuell wird im benachbarten Nordringpark eine passende Wegeverbindung zur Innenstadt hergestellt.
