Am Wassersportzentrum in Hamm
Neues von der Kanalkante: Alte Bootshäuser werden abgerissen
Ein Jahr nach der Fertigstellung des Wassersportzentrums geht’s im Rahmen des Zukunftsprojekts Kanalkante jetzt auch ans unmittelbare Umfeld.
Hamm – Bis zum Jahresende sollen die drei angrenzenden, aber längst verwaisten Paddelclubheime der früheren Einzelvereine DJK Wassersport, Kanuverein Hamm und Paddelklub Hamm verschwunden sein. Mitarbeiter der Abbruchfirma Sakosta haben die Baustelle am Donnerstag eingerichtet und mit der Entkernung begonnen.
Innerhalb von drei Wochen sollen die anfallenden Baustoffe abtransportiert werden, wie Stadtsprecher Tom Herberg mitteilte, anschließend würden die Bootshäuser mit schwerem Gerät abgebrochen. Der dann ebenerdige Grund werde bis zum Jahresende mit Mutterboden aufgefüllt sein. Bis hierhin wird die Maßnahme laut Herberg 178.000 Euro verschlungen haben.
Im kommenden Jahr soll der „Kanalband“ genannte Bereich nach und nach hübsch gemacht werden: Vorgesehen sind neue Pflanzungen, Sitzgelegenheiten und Spielgeräte. Die Gesamtmaßnahme ist mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt; 80 Prozent der Summe kommen aus einem Städteförderungsprogramm des NRW-Ministeriums für Bau und Kommunales.
Projekt Kanalkante in Hamm - Vereine im Wassersportzentrum
Nach vierjähriger Planungs- und Bauzeit war das Wassersportzentrum im November 2020 an die Nutzervereine übergeben worden: Sechs Vereine des Kanurings Hamm verschmolzen damit zu einem großen neuen Verein, abschließend zogen im Sommer 2021 die Kanuten des TuS 59 in den Gebäudekomplex. Aktuell wird im benachbarten Nordringpark eine passende Wegeverbindung zur Innenstadt hergestellt, im kommenden Jahr soll die Adenauerallee eine attraktive Querung bekommen; dort wird dann Tempo 30 gelten. Für das Wassersportzentrum sucht die Stadt nach wie vor einen passenden Gastronomen. han

