200 Metal-Fans feiern friedliche Party auf der "Moni"

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HAMM - „Es gibt tausend schlechtere Sachen, wie man seinen Sonntag in Hamm verbringen kann“, scherzte Veranstalter Karsten Plaß voller Vorfreude, während die Santa Monika III nach und nach von rund 200 feierwütigen Heavy-Metal-Fans geentert wurde.

Es war eine friedliche Übernahme, denn „Pirates“-Wirt Plaß hatte die „Metaller“ zum zweiten Mal zu einer Heavy-Metal-Schiffsrundfahrt eingeladen. Unter dem Motto „Metal on Moni“ erlebten seine Gäste musikalische Unterhaltung auf und unter Deck.

Der 30-jährige Peter Schmidt ist Metal-Fan und seit 20 Jahren Hammer: „Mir ist aufgefallen, dass ich in der ganzen Zeit noch nie mit der ,Moni’ gefahren

Für „Gloryful“ aus Gelsenkirchen (Bild) bot die Santa Monika III eine ebenso ungewöhnliche Bühne wie für „Neorize“ aus Dortmund.

bin“, erzählte er, bevor er von der Crew an Bord willkommen geheißen wurde. Und „Metal on Moni“ sei eine wunderbare Gelegenheit, das Versäumnis nachzuholen. Wie wohl auch die anderen „Metaller“ auf der Moni versprach er sich vor allem Spaß und tolle Musik während der fünfstündigen Fahrt zu Wasser. Die Heavy-Metal-Bands „Gloryful“ aus Gelsenkirchen und „Neorize“ aus Dortmund sorgten indes mit harten Bässen und gewaltigen Sounds für entsprechenden Wellengang.

Gegen 19 Uhr legte die „Moni“ wieder an der Hafenstraße an und die „Metaller“ spürten wieder festen Boden unter den Füßen. „Es war super“, fasste der 49-jährige Michael Hilger die Rundfahrt treffend zusammen, „Super Stimmung. Super Musik. Super Essen. Es war ein rundum runder Sonntag“. Das gelöste Lächeln von Karsten Plaß verriet auch die Zufriedenheit des Veranstalters selbst: „Alles chillig“, scherzte er entspannt: „Die Stimmung auf der Moni war einfach toll, die Bands waren gut und die Leute sind zufrieden“, das sei das Wichtigste.

Zurück am Ufer, sank der Stimmungspegel noch längst nicht: Bevor es nach Hause ging, versammelten sich die vorwiegend schwarz gekleideten Gäste vor der „Moni“ zu einem Erinnerungsfoto für das heimische „Metaller-Album“.

Apropos Pegel: Wer bei Metal-Fans bloß an grölende, langbärtige Saufbolde denkt, sei gewarnt: „Metal on Moni“ war eine gesittete Party, weit entfernt von üblichen Rüpel-Klischees, so die einhellige Meinung der Party-Passagiere. - jes

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