Restaurant in Hamm

Pächterwechsel im Haus Henin - Bekannter Gastronom übernimmt

Wieder eröffnet: das Haus Henin in der City.
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Kommt in neue Hände: das Haus Henin in der Widumstraße.

Das Haus Henin gilt als ältestes Haus in Hamm, das Restaurant darin als eines der beliebtesten der Stadt. Ab Januar übernimmt ein Gastronom das Ruder, den viele Leser kennen dürften.

Hamm – Im Haus Henin in Hamm steht ein Pächterwechsel bevor. Nach sechseinhalb Jahren zieht sich Werner Nimmert zurück. Letzter regulärer Öffnungstag unter seiner Führung wird der 23. Dezember sein, also der kommende Samstag. Dann möchte sich der 60-Jährige persönlich von seinen Gästen und Freunden verabschieden. Sein Nachfolger ist bereits gefunden.

Der Unternehmer will seine Energie künftig verstärkt seiner Familie und seiner Firma Nibotec Fertigungstechnik zukommen lassen. An der Banningstraße beschäftigt Nimmert 50 Mitarbeiter. Die „großen wirtschaftlichen Herausforderungen in unsicheren Zeiten“ bräuchten mehr denn je seine Kraft und Konzentration, „um die Arbeitsplätze zu erhalten“, sagt er. Bekannt ist seit August bereits, dass Nimmert im Lauf des kommenden Jahres auch seinen Einsatz für die Hammer Eis eG und damit für die Eishalle beenden wird. Alles zusammen ist für ihn offenbar ein Befreiungsschlag: „Mit 60 drei Unternehmen – wer schafft das denn...?“

Weiterführen wird das Henin Klaus Osiewacz, seinem Sohn Aaron und seiner Lebensgefährtin Nathalie Katrenko. Osiewacz ist seit 2009 Geschäftsführer des Westend in der Fußgängerzone. Ihm wünscht Nimmert „alles Gute und dass er das Geschäft weiter so erfolgreich führen kann wie wir in den vergangenen Jahren“. Wir – das ist das gut 15-köpfige Mitarbeiterteam, für das der 60-Jährige nur Lob übrig hat. Die Erholung vor allem nach der Coronazeit und der Erfolg generell seien „der Erfolg der ganzen Mannschaft“.

Haus Henin in Hamm: bewährtes Konzept bleibt

Das ist Osiewacz sehr wohl bewusst, folglich will der Gastronom das Team auch möglichst komplett behalten. Er wolle es eher noch mit mehreren eigenen Leuten aufstocken. Auch am Gesamtkonzept bis hin zu den Öffnungszeiten soll sich nichts ändern. „Allenfalls punktuelle Verbesserungen“ seien zu erwarten. „Das älteste Haus in Hamm läuft schließlich erstmals mit einer Ruhe, die ihm zusteht“, findet Osiewacz.

Der Fachwerkbau an der Ecke Widumstraße/Eylertstraße wurde mutmaßlich 1516 erbaut. In den 1980er-Jahren hatte es die HGB aufwändig sanieren lassen. Seit 1986 steht es unter Denkmalschutz. Nach einem kurzen Winterschlaf soll das Restaurant ab dem 3. Januar wieder regulär geöffnet sein.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten schließt auf der Meile in Hamm das Kultlokal „Cheyenne“. Für Heinz Lepper ist es nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.

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