Wird 2019 endlich alles gut?
Kick für Weststraße: Händler zeigen Handlungswillen
Hamm – Weil die Weststraße „mittendrin“ liegt, soll dies künftig räumlich wie inhaltlich als Markenkern etabliert werden.
2019 kann für die schwächelnde Einkaufsstraße einen Wendepunkt zum Besseren werden. Das wurde beim dritten Treffen von Händlern und Eigentümern im Büro Innenstadt deutlich. Auch wenn die Teilnehmerzahl mit 14 noch einmal geringer ausfiel als beim Januar-Treffen, war die Bereitschaft, sich für die Weststraße zu engagieren, deutlich spürbar.
Im Vorfeld hatte eine Arbeitsgruppe erste Handlungsfelder formuliert, in denen es nun weiter ins Detail gehen soll. Die Teilnehmer verständigten sich beispielsweise auf Samstags-Aktionen, die zunächst einmal monatlich an jedem ersten Samstag stattfinden sollen. Der ausdrückliche Wunsch dabei: Waren und Angebote außerhalb der Geschäfte zu präsentieren.
Innenstadt-Besuch soll sich lohnen
„Es geht um mehr, als nur die Tür aufzuschließen“, sagte Buchhändlerin Margret Holota. „Wir müssen den Leuten ein Erlebnis bieten und ihnen vermitteln, dass es sich lohnt, in die Innenstadt zu kommen.“ Einen Startzeitpunkt gibt es noch nicht. Dieser soll festgelegt werden, wenn die Planung klare Konturen angenommen hat.
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Zu den Themen, die nun weiter bearbeitet werden, gehört die Erstattung von Parkgebühren durch den Handel beziehungsweise freies Parken in der Innenstadt. „Wenn man die Menschen in die Stadt holen möchte, kann es nicht sein, dass zwei Stunden Parken im Allee-Center günstiger sind als auf dem Santa-Monica-Platz“, sagte Matthias Grabitz.
Ein erweitertes gastronomisches Angebot durch Food Trucks, die Festlegung von Aktionsflächen, die Einrichtung einer Weststraßen-Galerie mit Kunstausstellungen in den Ladenlokalen und nicht zuletzt eine Qualitätsoffensive im Handel stehen ebenfalls auf der Agenda.
Neues Leben in früherer Mayerschen
Einen Teilerfolg gibt es bereits bei der Zwischennutzung von Leerständen: So wird in Kürze das Geschäft der ehemaligen Mayerschen Buchhandlung „bespielt“. Weitere Ladenlokale, die aktuell nicht vermietet sind, sollen folgen.
Eine neue Arbeitsgruppe wird sich ab März mit Strategien während der „B-tween“-Bauphase beschäftigen.