Neues Hotel entsteht
Abriss von Ter Veen steht bevor - Fahrplan für Innenstadtumbau
Mit dem Abriss des Ter-Veen-Gebäudes kann ab März/April gerechnet werden. Das sagte eine Sprecherin der Dudoq Real Estate GmbH auf Nachfrage. Damit beginnt eine Zeit großer Veränderungen in der Innenstadt.
Hamm – Das Aachener Unternehmen Dudoq Real Estate GmbH hatte die ehemalige Ter-Veen-Fläche und ein städtisches Grundstück zur Neuen Bahnhofstraße hin im Dezember gekauft und wird den Bereich neu entwickeln. Pächter der neuen Immobilie wird „Ghotel“ mit einem Hotel in der Kategorie Drei Sterne Superior.
Die Abrissplanungen seien derzeit in Vorbereitung, so die Sprecherin. Natürlich werde wie bei allen anderen Bauvorhaben auch das übliche Prozedere eingehalten. Das heißt, auch hier werden Archäologen einen Blick in den Untergrund werfen, bevor der eigentliche Neubau startet. „Der Baubeginn ist für voraussichtlich Juni/Juli angesetzt“, sagte die Sprecherin. Das Hotel werde voraussichtlich Ende 2022/Anfang 2023 eröffnet.
Investitionssumme unbekannt
In Bochum hatte „Ghotel“ in Zusammenarbeit mit Dudoq Real Estate im vergangenen November ein Hotel eröffnet, in Dortmund ist eines in Planung. Zur Investitionssumme in Hamm machte Dudoq keine Angaben. Die Stadt hatte immer wieder betont, ein weiteres Innenstadthotel sei angesichts wachsender Übernachtungszahlen und der Nachfrage auch für regionale und überregionale Veranstaltungen notwendig.
Durch den Verkauf der städtischen Fläche gelingt an der Neuen Bahnhofstraße teilweise der angestrebte Lückenschluss.
Die Pläne für die Innenstadt:
Sollten alle Investoren ihre genannten Zeitpläne einhalten, wird die Innenstadt innerhalb der nächsten zwei Jahre an markanten Punkten ein neues Gesicht erhalten. Denn neben dem Ter Veen-Standort sollen in diesem Zeitraum auch das „B-tween“ (Ritterpassage) und eine Wohn- und Geschäftsbebauung auf der Fläche des ehemaligen „Kipp’n in“ und zur Neuen Bahnhofstraße hin umgesetzt werden.
Zudem errichtet der Westfälische Anzeiger an der Widumstraße 14-18 (ehemals Humanitas und Fuge) ein neues kaufmännisches Zentrum. Die Fertigstellung ist bereits für Ende 2021 geplant. Zusammengenommen ergibt sich mit dem Medienhaus, dem denkmalgeschützten Fachwerk (WA-Geschäftsstelle und Büros) und dem neuen kaufmännischen Zentrum ein schlüssiger Gesamtkomplex zwischen König- und Widumstraße.
Ist das Projekt „B-tween“ abgeschlossen, wird die Stadt selbst mit dem Umbau des Westentors aktiv.