Ab Januar neuer Pächter an der Fährstraße

Haxen, Feste und Konzerte: Bootshaus erfindet sich neu

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Hamm - Im Bootshaus an der Fährstraße steht zum 1. Januar 2019 ein Pächterwechsel bevor. Wie der Eigentümer ankündigt, geht mit dem Wechsel auch eine konzeptionelle Umstellung einher.

18 Jahre lang wurde an der Lippe chinesisches und mongolisches Essen verschiedener Betreiber serviert - ab dem kommenden Jahr soll es in Richtung bayerisches Ambiente gehen. Das Konzept und auch die Verträge seien noch in Arbeit, so der Eigentümer. Details werde er zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

So viel aber doch vorab: Das Bootshaus soll wie in früheren Zeiten Ort für Festaktivitäten und Live-Konzerte werden. Auch Tretboote könnten im kommenden Jahr wieder von hier „in See stechen“. Im Außenbereich böte sich Raum beispielsweise für Bierzelte.

Idyllische Lage an den Fährstraßenbrücken.

Der Hotelbetrieb, der mit 26 Betten ausgewiesen ist, soll modernisiert werden. Hier sieht der Eigentümer deutlich mehr Potenzial. Durch den Pächterwechsel und das neue Konzept verspricht er sich eine Bereicherung für Hamm und seine Gastronomielandschaft. Der potenzielle Nachfolger betreibe auswärts bereits ein Haus mit ähnlichem Konzept und sei damit erfolgreich.

Eine neue Dimension erhält der Standort an der Fährstraße nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Lippeauen zum „Erlebensraum“ und Freizeitmagneten umgestaltet werden.

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Das Bootshaus verfügt über eine Gesamtfläche von rund 2200 Quadratmetern. Rund 500 Quadratmeter entfallen auf den Gastraum, der 250 Plätze bietet.

Der Neubau des Bootshaues im April 2000.

Schon in den 1950er Jahren war das Bootshaus ein beliebtes Ausflugslokal. In den 1980er Jahren wurde es ein beliebter Jugendtreff mit Live-Musik. 1997 brannte das alte Bootshaus ab. Danach wurde es neu aufgebaut.

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