Architekturbüro Pesch und Partner

Wie Architekten die Hammer City neu erfinden sollen

Die Hammer Innenstadt bekommt einen neuen Rahmenplan.
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Die Hammer Innenstadt bekommt einen neuen Rahmenplan.

HAMM - Ein Stadtentwicklungskonzept für Stuttgart, ein Rahmenplan für eine Allee in Heidelberg und ein Entwurf für den Technik-Campus der Uni Peking – die Aufgaben des Architekturbüros Pesch und Partner sind eindrucksvoll. Jetzt kommt noch der neue Rahmenplan für die Innenstadt von Hamm dazu.

Bei der Stadt ist man sicher, dafür den richtigen Partner gefunden zu haben. 15 Bewerbungen habe es gegeben, sagte Stadtplanungsamtsleiter Heinz-

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Martin Muhle am Dienstag bei der Präsentation des ausgewählten Büros. „Wir haben das Büro gewechselt“, sagte Baudezernentin Rita Schulze Böing. „Die Arbeit wird in guten Händen weitergeführt.“ Für den aktuellen Rahmenplan, der aus dem Jahr 1997 stammt, war das Dortmunder Büro Scheuvens + Wachten zuständig, das derzeit einen Masterplan für die Innenstadt von Bielefeld erarbeite und sich mit einem Konzept für die Hamburger City beschäftigt.

„Pesch Partner Architekten Stadtplaner“, wie das nun für Hamm tätige Büro offiziell heißt, will an der Lippe gezielt auf Erfahrungen aus Bremen, Unna und Warendorf zurückgreifen, wie Horst Schönweitz, einer der Büro-Partner, sagte. In Unna sei es vor allem um die Neubewertung des öffentlichen Raumes gegangen. Mit einer Befragung habe man neue Erkenntnisse zur Nutzung der Innenstadt erhalten und daraus ein Handlungskonzept entwickelt.

Die Arbeit in einem Oberzentrum wie Bremen habe gezeigt, wie wichtig eine „gute Stimmung“ für die Entwicklung einer City sei, so Schonweitz weiter. Grundsätzlich gehe es darum, mit vielen kleinen Schritten eine positive Entwicklung einzuleiten.

Ins Blickfeld nehmen soll das Büro nicht nur die klassische Innenstadt mit der Altstadt und dem Bahnhofsviertel, sondern auch Hamm-Süden. Das als „Südliche Innenstadt“ umrissene Gebiet zwischen Südring und Alleestraße hat teilweise noch einen reizvollen Altbaubestand, seinen Ruf als gehobenes Wohnviertel aber in Teilen doch verloren. Das Potenzial in diesen Straßenzügen soll nach Vorstellung der Stadt langfristig wieder nutzbar gemacht werden. - jf

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