Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Nächste Wetter-Wende: Konkrete Nacht im Fokus – Modelle kündigen Wetter-Szenario an
In den kommenden Tagen schlägt das Wetter erneut um: Es drohen Dauerfrost, sinkende Schneefallgrenzen und möglicher Starkschneefall. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
In diesem Jahr müssen die Närrinnen und Narren wettertechnisch einiges aushalten. Schon an Altweiber (12. Februar) zeichnet sich Dauerfrost ab, und ab Freitag sinken die Temperaturen weiter. Ab Samstag geht die Schneefallgrenze deutlich zurück, sodass Schnee bis in tiefe Lagen möglich ist.
Während es in den vergangenen Tagen vielerorts nahezu frostfrei blieb und selbst nachts nur selten Minusgrade gemessen wurden, rutschen die Werte am Wochenende spürbar ab. In klaren Nächten sind minus 5 bis minus 10 Grad möglich. Der Winter meldet sich damit eindrucksvoll zurück – und das ausgerechnet zum Höhepunkt der Karnevalssaison.
Glättegefahr und angespannte Wetterlage in den kommenden Tagen
Mit dem Kälteeinbruch steigt auch die Gefahr von Straßenglätte. Überfrierende Nässe, Schneeschauer und zeitweise kräftigere Schneefälle können die Straßen in rutschige Fallen verwandeln. Besonders brisant ist die Lage an den Tagen mit zahlreichen Veranstaltungen im Freien.
Wenn viele Menschen draußen unterwegs sind, teils mit Alkohol, und zusätzlich glatte Fahrbahnen sowie Gehwege hinzukommen, entsteht eine heikle Mischung. Die Wetterlage bleibt angespannt und erfordert erhöhte Aufmerksamkeit – nicht nur von Autofahrern, sondern auch von Fußgängern und Veranstaltern der großen Umzüge.
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Rosenmontag im Wetter-Fokus: Droht ein Schneechaos im Westen?
Ein besonderer Höhepunkt der Wetterentwicklung könnte die Nacht auf Rosenmontag (16. Februar) bringen. Modelle deuten auf ein mögliches Starkschneefallband im Westen Deutschlands hin. Sollte sich dieses Szenario bestätigen, drohen am Montagmorgen erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr.
Auch die traditionellen Rosenmontagsumzüge wären betroffen, wenn Hunderttausende bei winterlichen Bedingungen im Freien feiern. Glatte Straßen, Schneematsch und regional anhaltender Frost erhöhen das Risiko. Verantwortliche wie Feiernde sollten daher die aktuellen Wetterberichte in den kommenden Stunden und Tagen aufmerksam verfolgen, um rechtzeitig reagieren zu können.
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