Zum 1. Juli
Heil erwartet 2024 deutliche Rentenerhöhung – Minister gibt Prognose ab
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gibt eine Prognose zur Rentenerhöhung 2024 ab. Für rund 22 Millionen Deutsche steigt damit die Erwartung.
Hamm - Schon bald haben die gut 22 Millionen Betroffenen in Deutschland Gewissheit. Im Frühjahr wird bekanntgegeben, um wie viel Prozent die Renten hierzulande erhöht werden. Das zuständige Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat bereits einen wichtigen Zeitpunkt für die Rentenerhöhung 2024 genannt. Zahlen jedoch noch nicht.
Heil gibt Prognose für Rentenerhöhung 2024 – er hat eine klare Erwartung
„Hausherr“ und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kann zwar auch noch keine Zahlen nennen. Er rechnet jedoch damit, dass die Rentenerhöhung zum 1. Juli oberhalb der Inflationsrate liegen wird. Denn sie „folgen den Tariferhöhungen am Arbeitsmarkt“, erklärte Hubertus Heil am Sonntagabend, 3. März, in der ARD. „Und weil die ganz ordentlich waren, rechne ich damit, dass wir auch Rentenerhöhungen endlich wieder über der Inflationsrate haben, weil die Inflation zurückgeht.“ Und das hätten sich die Rentnerinnen und Rentner im Land verdient.
Darüber hinaus wollen Hubertus Heil und Finanzminister Christian Lindner (FDP) das sogenannte Rentenpaket II vorstellen. Darin soll das Rentenniveau auch für die Zeit nach 2025 bis zum Jahr 2029 auf 48 Prozent festgeschrieben werden. Das zuletzt gesunkene Rentenniveau gibt an, wie viel Prozent des Durchschnittseinkommens eine gesetzliche Rente in einem Land ausmacht.
Und genau dieses Rentenpaket verteidigte der Arbeitsminister im „Bericht aus Berlin“. Das Ziel ist es, die gesetzliche Rente damit in Deutschland für alle Generationen stabil zu halten. „Wenn wir nicht handeln, sackt das Rentenniveau ab 2027 durch“, sagte er. Nach seiner Meinung muss die gesetzliche Rente „nach einem Leben voll Arbeit“ die Hauptstütze der Alterssicherung bleiben.
Rentenpaket II soll kommen – Heil unterstreicht Wichtigkeit der Aktienrente
Dazu unterstrich Heil die Wichtigkeit der Aktienrente: „Das ist gut angelegtes Geld, weil wir aus den Erträgen dann mithelfen können, die Beiträge auch zu dämpfen.“ Es gehe um die Vorsorge, „damit eben die Beiträge nicht explodieren in der zweiten Hälfte der 30er Jahre“.
Die Ampel-Koalition hatte sich 2021 auf eine „teilweise Kapitaldeckung der gesetzlichen Rentenversicherung“ geeinigt. Dieses sogenannte Generationenkapital soll gemäß Koalitionsvertrag als ständiger Fonds von einer unabhängigen öffentlich-rechtlichen Einrichtung „professionell verwaltet“ und „global“ investiert werden.
Das Ziel ist es, die Gewinnchancen an den Kapitalmärkten zu nutzen, um den Beitragssatz und das Renteneintrittsalter nicht erhöhen und das Rentenniveau gleichzeitig nicht senken zu müssen. Die Ampelkoalition hatte lange um die Details des sogenannten Rentenpakets II gerungen. Die Aktienrente wird von Sozialverbänden jedoch skeptisch betrachtet. (mg/afp) Die Redakteurin oder der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.
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