Wetter-Trend
Neue Winterprognose für 2023/2024: „Düstere Aussichten für alle Winterfans“
Es sind düstere Aussichten für alle Fans von Kälte und Schnee: Die neuste Winterprognose für 2023/2024 zeigt eine „ordentliche Abweichung“ vom Klimamittel.
Hamm - Das Jahr 2023 geht dem Ende zu. Das bedeutet auch, dass der Winter bevorsteht. Die dicke Jacke, Schal und Mütze sollten aber nicht zu voreilig aus dem Keller geholt werden. Bei der neusten Winterprognose von Diplom-Meteorologe Dominik Jung für 2023/2024 müssen Fans von Schnee und Kälte stark sein. Kommt es so, wie die Wettermodelle es aktuell vorhersagen, würde uns einer der wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung erwarten.
Dominik Jung hatte bereits im Oktober erste Prognosen ausgewertet und einen recht milden Winter für 2023/2024 vorausgesagt. Jetzt hat der Meteorologe von wetter.net erneut einen Blick auf die langfristigen Wettermodelle geworfen. Sein Fazit: „Das sind düstere Aussichten für alle Winterfans.“
Düstere Winterprognose für 2023/2024: Wird es einer der wärmsten Winter seit langem?
Wichtig: Die Modelle treffen in der Regel nur Aussagen darüber, ob ein Monat oder eine Jahreszeit wärmer, kälter oder nasser, trockener als üblich werden soll. Entsprechend kann nicht prognostiziert werden, wann es wie kalt wird, ob es weiße Weihnachten gibt oder die Skigebiete etwa in Nordrhein-Westfalen genügend Schnee haben werden. Und: Sprechen die Wetter-Experten vom Winter, sind die Monate Dezember, Januar und Februar gemeint.
„Die vergangenen fünf Winter sind alle deutlich wärmer ausgefallen – wärmer als das alte Klimamittel und auch wärmer als nach neue Klimamittel“, erklärt Dominik Jung. Und so falle auch die neue Winterprognose 2023/2024 aus. So zeige etwa das amerikanische Wettermodell, dass die Wintermonate 1 bis 2 Grad über dem neuen Klimamittel (1991 bis 2020) liegen würden. Jung ordnet ein, dass dies eine „ordentliche Abweichung“ sei. „Damit würden wir im Bereich der wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung landen“.
Und auch die anderen Modelle, etwa das der Europäer oder die Jahreszeitenprognose unter anderem vom Deutschen Wetterdienst (DWD), sagen laut Dominik Jung einen milden Winter voraus. „Viel Wärme, viel Niederschlag“, fasst der Meteorologe zusammen. Er betont aber auch: „Das heißt noch lange nicht, dass es nicht zwei, drei Schneephasen geben könnte.“
Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/dpa