„Null Risiko gibt es nicht“

Tragisches Unglück in spanischen Pyrenäen – Lawine tötet drei Skifahrer

Bergungs- und Rettungsaktion in Aragón nach Lawinenunglück.
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Drei Skifahrer werden in Spanien von einer Lawine verschüttet.

Drei Skifahrer sterben bei einem Lawinenunglück in Aragón. Weitere Personen konnten gerettet werden. Behörden mahnen zu besonderer Vorsicht.

Aragón – Eine Schneelawine hat am Montag, 29. Dezember 2025, in den spanischen Pyrenäen drei Skifahrer das Leben gekostet. Bei dem Unglück nahe dem Ort Panticosa in der autonomen Gemeinschaft Aragón wurde zudem eine Frau mit leichten Verletzungen und Unterkühlung geborgen. „Null Risiko gibt es nicht“, mahnte ein Sprecher nach dem tödlichen Vorfall zu besonderer Vorsicht in den Bergen.

Lawine in den Pyrenäen fordert drei Todesopfer – Zwei weitere gerettet

Die Verunglückten, zwei Männer und eine Frau aus dem Baskenland, befanden sich auf einer Langlauftour in der Nähe des Gipfels Tablato. Das Unglück ereignete sich auf einer Höhe von rund 2200 Metern, wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtete. Zur Gruppe gehörten auch zwei weitere Männer, die unverletzt blieben und die Rettungskräfte alarmierten.

Die Polizei teilte Details zu dem Vorfall auf der Plattform X mit. Als Reaktion auf das Unglück kündigte die Regionalregierung von Aragón die Einrichtung von drei neuen Schnee- und Wetterstationen in den Pyrenäen an. Diese sollen künftig helfen, Lawinen und andere Gefahrensituationen in Hochgebirgsregionen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Auch ein Freerider auf der Marmolata starb, nachdem ihn eine Lawine erfasst hatte. (Quellen: dpa, X, Europa Press) (jh)

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