Wo und wie man sie am besten sieht
Chance auf Sternschnuppen im Juli 2024 – erste Leuchtspuren der Perseiden
Die Hochzeit der Perseiden steht bevor. Dann sind wieder 30 bis 50 Meteore pro Stunde zu sehen. Bereits ab dem 16. Juli geht es los.
Hamm - Im Sommer ist es endlich wieder so weit: Überall können in der Nacht unzählige Sternschnuppen bewundert werden. Denn die Sommerzeit ist die Zeit der Perseiden. Zwar ist die Hochphase des Meteorschauers traditionell im August, doch schon im Juli sind die ersten Sternschnuppen zu sehen, sodass man sich das eine oder andere wünschen kann.
Chance auf Sternschnuppen der Perseiden – ab dem 16. Juli
Gleich mehrere Besonderheiten sind laut dem Hamburger Planetarium im Juli am nächtlichen Himmel zu sehen. „In einer klaren Nacht haben wir zudem die Chance, erste Leuchtspuren des Meteorschauers der Perseiden zu entdecken“, heißt es vom Planetarium.
Die Sternschnuppen zeigen sich uns mit etwas Glück bereits ab dem 16. Juli, so das Planetarium weiter. Das dürfte dabei allerdings nur ein erster Vorgeschmack sein. „Denn zu ihrem Maximum bescheren uns die Perseiden mit bis zu 100 schnelle Sternschnuppen in der Stunde vor allem in ländlichen Gebieten ein wahres Sternschnuppenfeuerwerk. In diesem Jahr werden sie am 12. August ihren Höhepunkt erreichen.“ Übrigens: Im Sommer kommt es zusätzlich zu einem seltenen Ereignis: einer echten Sternenexplosion. Sie ist mit bloßem Auge von der Erde aus zu erkennen.
Was man zu den Perseiden-Sternschnuppen 2024 wissen muss – der Überblick
► Was sind die Perseiden? Die Perseiden sind ein Meteorstrom, der jedes Jahr im August für einen Sternschnuppenregen sorgt. „Sie entstehen durch die Auflösungsprodukte des Kometen 109P/Swift-Tuttle, der auf seiner Bahn um die Sonne Staub hinterlassen hat“, sagt der DWD.
► Wann erreichen die Perseiden 2024 ihren Höhepunkt? Der Höhepunkt wird in der Nacht vom 12. August erreicht. Doch auch davor und danach sind Sternschnuppen zu sehen.
Wo, wann und wie man die Perseiden am besten sieht – und was es mit den Sternschnuppen auf sich hat
Die Perseiden sorgen jedes Jahr für einen echten Sternschnuppen-Regen im August. „In dieser Zeit zieht unsere Erde durch einen Schwarm von kosmischen Staubteilchen, die beim Eindringen in die Erdatmosphäre Leuchtspuren verursachen. Unter optimalen Bedingungen kann man so alle ein bis zwei Minuten einen Meteor über den Himmel huschen sehen“, erklärte Carolin Liefke vom Haus der Astronomie im vergangenen Jahr. Übrigens: „In Wirklichkeit sieht man dabei allerdings nicht die Teilchen selber, sondern die Luft um sie herum, die durch Reibung aufgeheizt wird und anfängt zu leuchten, wenn die Teilchen beim Fall durch die Erdatmosphäre abgebremst werden.“
„Die meisten Perseiden-Meteore sind nach Mitternacht zu sehen, wenn die Erde quasi kopfüber in den Strom eintaucht. Einzelne Beobachterinnen und Beobachter können dann etwa 30 bis 50 Meteore pro Stunde wahrnehmen.“ Zumindest so lange das Wetter mitspielt und der Himmel nicht durch zu viel künstliche Lichtquellen verschmutzt ist. „Man blickt dazu am besten in Richtung Osten – dort steht das Sternbild Perseus, nach dem die Perseiden benannt wurden, weil sie aus diesem Sternbild zu kommen scheinen. Einen solchen ‚Radianten‘ oder Ausstrahlungspunkt hat jeder Sternschnuppenstrom“, so Liefke weiter.
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