Zeitumstellung

Sommerzeit 2024: Wann werden die Uhren umgestellt?

Bald beginnt die Sommerzeit in Deutschland. Aber wann genau ist 2024 der Termin zur Zeitumstellung? Was muss man beachten? Einige Tipps helfen.

Hamm – Der Wechsel von Winter- auf Sommerzeit steht bevor. Bald werden wieder die Uhren umgestellt. Aber ist es schon an diesem Wochenende so weit oder kann ich noch warten? Und warum werden die Uhren überhaupt umgestellt? Bleibt es dann länger hell? Und muss ich eigentlich die Uhren um eine Stunde vor- oder zurückstellen? Zwei gute Nachrichten: Auf alle Fragen gibt es ganz einfache Antworten – und Sie sind nicht die einzige Person, die sie sich jedes Jahr aufs Neue stellt.

Wann werden die Uhren auf Sommerzeit 2024 umgetellt?

2024 geht die Sommerzeit vom 31. März bis zum 27. Oktober. „Kurios“ in diesem Jahr: Die Zeitumstellung fällt nicht nur auf das letzte Wochenende im März, sondern zugleich auch auf den letzten Tag des Monats – der übrigens auch Auswirkungen auf die Auszahlung der Rente hat. Ab Sonntag, 31. März 2024, um 2 Uhr morgens gilt wieder die Sommerzeit. Das heißt: Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt, von zwei auf drei Uhr.

Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit oder andersherum kann aber schon ganz schön verwirrend sein. Zum Glück gibt es ein paar Eselsbrücken und Merksätze zur Zeitumstellung, wie auch Merkur.de berichtet:

  • Im Frühling, also im März, stellt man die Gartenmöbel vor die Tür, im Herbst holt man sie zurück hinein.
  • Im März gehen die Temperaturen langsam wieder in Richtung Plus, im Herbst zeigt das Thermometer hingegen Richtung Minus.
  • Spring for - fall back: Im Frühjahr (englisch: spring) nach vorne springen, im Herbst (englisch: fall) zurückfallen.
  • Im Frühling schauen wir auf den Sommer voraus, im Herbst hingegen auf den Sommer zurück.
  • Im Frühjahr muss man früher aufstehen, da durch das Vorstellen der Uhr eine Stunde „verloren“ geht.
  • Vielleicht hilft eine Zahlenfolge: die 2-3-2 Regel. Im März wird Uhr von 2 auf 3 Uhr vorgestellt, im Oktober dann wiederum auf 2 Uhr zurück.

Zeitumstellung: Sommer- und Winterzeit soll eigentlich abgeschafft werden

Zum Hintergrund: Die Uhren werden umgestellt, weil man sich davon ein paar Einsparungen in Sachen Energie erhofft. Also zumindest vom Wechsel von Sommer- auf Winterzeit. Nun, im März, muss man die Uhren daher wieder auf die Sommerzeit einstellen. Seit 1980 ist das so – ganz unumstritten ist die Zeitumstellung in der EU aber nicht. Im Gegenteil.

2018 wurden die EU-Bürger und -Bürgerinnen befragt und die Mehrheit der Teilnehmenden sprach sich für eine Abschaffung der Zeitumstellung aus. Blöd nur: Seitdem ist nichts passiert. Also weiter am Zeiger drehen.

Die Überlegung, die Uhren umzustellen, ist übrigens schon älter. Sogar US-Gründervater Benjamin Franklin soll sich schon erste Gedanken über eine Zeitumstellung in einem Brief über „die Kosten des Lichts“ im Jahre 1784 gemacht haben. Unter Kaiser Wilhelm II. wurde sie dann das erste Mal in Deutschland eingeführt, während der Weimarer Republik abgeschafft und dann von den Nazis erneut eingeführt. Dann ging es hin und her mit unterschiedlichen Regelungen. Als Folge der Ölkrise in den 1970er-Jahren wurde die Sommerzeit 1980 in Deutschland schließlich und endgültig wieder eingeführt.

Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer/Bihlmayerfotografie/Imago

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