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Reisechaos an Flughäfen: Auswärtiges Amt hat Warnung an Urlauber

In einer bekannten Urlaubsregion herrscht aktuell Reisechaos. Das Auswärtige Amt veröffentlicht einen Sicherheitshinweis. Im Flugverkehr gibt es Einschränkungen.

Hamm – Indonesien hat sich längst als beliebtes Reiseziel etabliert. Jedes Jahr zieht es zahlreiche Deutsche etwa auf die bekannte Insel Bali. Nun kommt es aber zu Einschränkungen in dem Urlaubsland. Grund ist ein heftiger Vulkanausbruch. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen und gibt einen offiziellen Reise- und Sicherheitshinweis heraus. Es geht vor allem um den Flugverkehr.

Auswärtiges Amt mit dringendem Hinweis an Urlauber: Vulkanausbruch sorgt für Reisechaos

„Aufgrund des Ausbruchs des Vulkans Lewotobi Laki-Laki im Osten der Insel Flores kommt es zu Beeinträchtigungen des innerindonesischen Flugverkehrs“, erklärt das Auswärtige Amt. Aktuell seien einige nationale Flughäfen geschlossen. Auch an anderen Flughäfen würde es zu zahlreichen Annullierungen kommen.

Der Lewotobi Laki-Laki kommt nicht zu Ruhe.

Bei der bisher schwersten Eruption am Montag, 4. November, hatte der Lewotobi Laki-Laki Asche und glühendes Gestein kilometerweit geschleudert. Mindestens neun Menschen kamen unter den Trümmern ihrer brennenden Häuser ums Leben. Tausende wurden in die Flucht getrieben und in Evakuierungszentren untergebracht. Seither gab es zahlreiche weitere, zum Teil massive Eruptionen. Die Aschesäule erreichte zeitweise eine Höhe von fast zehn Kilometern. Die Behörden richteten eine Sperrzone mit einem Radius von sieben Kilometern ein und forderten die Bevölkerung und Touristen auf, Masken zu tragen. Auch Urlauber müssen aufpassen.

Das Auswärtige Amt teilt dazu mit: „Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in fünf der sechs Provinzen des indonesischen Teils der Insel Neuguinea (Papua, Papua Barat, Papua Pegunungan, Papua Tengah und Papua Selatan) wird abgeraten.“ Die beliebte Urlaubsinsel Bali ist zwar nicht direkt betroffen, auch hier könnten Reisende aber Einschränkungen zu spüren bekommen. Betroffen ist vor allem der Flugverkehr.

Vulkanausbruch hat Auswirkungen auf Bali-Reisende

Aufgrund des Ausbruchs des Vulkans Lewotobi Laki-Laki im Osten der Insel Flores kommt es zu Beeinträchtigungen des innerindonesischen Flugverkehrs. „Aktuell sind die Flughäfen in Labuan Bajo, Ende und Maumere auf Flores sowie die Flughäfen der Provinz West-Nusa Tenggara geschlossen. Auch an anderen Flughäfen kommt es zu zahlreichen Annullierungen“, erklärt das Auswärtige Amt. Internationale Flüge von und nach Bali/Denpasar bzw. Australien können zudem ebenfalls betroffen sein.

Allein am Dienstag, 12. November, seien 34 Flüge betroffen gewesen, teilte Ahmad Syaugi Shahab, Generaldirektor des Flughafens auf Bali, mit. Es seien Helpdesks für die gestrandeten Passagiere eingerichtet worden. „Wir hoffen, dass sich die Situation bald stabilisiert“, sagte er.

Der weltgrößte Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Die östlich von Bali gelegene Insel Flores ist wegen ihrer schönen Landschaften und Tauchrevieren bei Touristen aus aller Welt beliebt. 
Der 1.584 Meter hohe Lewotobi Laki-Laki ist seit Ende 2023 wieder aktiv. Er ist der Zwillingsvulkan des 1.703 Meter hohen Lewotobi Perempuan. Die Gipfel der beiden Berge liegen etwa zwei Kilometer voneinander entfernt.

Urlauber sollten generell immer aufpassen: Ein Reiseziel verhängt unter anderem ein Verbot für E-Zigaretten und Tabak. Es gibt allerdings Ausnahmen für bestimmte Mengen und persönlichen Gebrauch. (maho/dpa)

Rubriklistenbild: © -/AP/dpa

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