Hinweise auf Betrugsmasche

Volksbank-Kunden aufgepasst: Bei E-Mail zu Änderung von „internen Regularien“ ist Vorsicht geboten

Momentan erhalten Kunden der Volksbank eine fragwürdige E-Mail. Bei Auffälligkeiten in einer Bank-Nachricht sollte man unbedingt vorsichtig agieren.

Hamm – Das Internet ist für viele Menschen längst fester Bestandteil des Alltags. Das gilt auch für die Art der Kommunikation, selbst Banken schreiben ihren Kunden inzwischen E-Mails, statt nur auf Briefe zu setzen. Das wissen allerdings auch Kriminelle und machen sich dies zu Nutze. Immer wieder kommt es zu Betrugsmaschen, bei denen sie sich als verschiedene Banken ausgeben. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale die Kunden der Volksbank.

Verdächtige E-Mail an Volksbank-Kunden – Es gibt deutliche Hinweise auf Betrüger

In der E-Mail heißt es: „Aufgrund einer Anderung unser internen Regularien mussen wir Ihr Konto auf unser neues Sicherheitssystem umstellen. Die Frist fur die Umstellung lauft am 25.03.2025. Greifen Sie auf Ihr Formular zu sich uber den nachfolgenden Button.“ Fernab der zahlreichen Rechtschreibfehler liefert die E-Mail laut der Verbraucherzentrale noch weitere deutliche Anzeichen einer Fälschung.

Diese E-Mail wird derzeit verschickt und ist voller Hinweise auf Betrüger.

Dazu gehören unter anderem die unpersönliche Anrede und das unvollständige Logo der Bank. Zudem sollten Kunden immer vorsichtig sein, wenn die Bank einen zum schnellen Handeln auffordert. Eine Frist von einem Tag zu setzen, ist äußerst untypisch für eine Bank. Die Verbraucherzentrale empfiehlt den Empfängern der E-Mail, die Aufforderung zu ignorieren.

Gefährliche E-Mails von Betrügern: Nicht reagieren, sondern in den Spam-Ordner verschieben

Am besten werden die Phishing-Mails der Betrüger in den Spam-Ordner verschoben. Auf keinem Fall sollte man den angefügten Button klicken. Besser ist es, stattdessen gar nicht auf die E-Mail zu reagieren. Kunden der Volksbank können sich in ihrer App oder auf der Website der Bank vergewissern, ob es wirklich eine Änderung gibt.

Nicht nur Banken, sondern auch Händler werden gern von Betrügern für ihre Maschen genutzt. Kürzlich erhielten Amazon-Kunden eine gefährliche E-Mail, die ebenfalls eine kurze Frist enthielt. (kiba)

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

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