Mineralöl und mehr

Krebserregende Stoffe: Öko-Test empfiehlt nur sieben Schoko-Nikoläuse

Öko-Test bewertet lediglich sieben Schoko-Nikoläuse mit „gut“. Die kann man genießen. Aber: In anderen Produkten fanden die Experten krebserregende Stoffe.

Hamm - Sie stehen wieder an der Eingangstür zum Supermarkt, in den Regalen oder an der Kasse: Die Schoko-Nikoläuse. Manch einer verputzt sie gar schon genüsslich. Andere warten bis zum 6. Dezember, ehe die Süßigkeit ohnehin bei vielen Kindern und Erwachsenen im geputzten Stiefel landen. Von fünf Marken sollten Verbraucher in NRW und ganz Deutschland aber besser die Finger lassen.

Schoko-Nikoläuse enthalten krebserregende Stoffe: Besorgniserregender Test

23 Schoko-Nikoläuse wurden von Öko-Test nicht nur auf mögliche Preisanstiege aufgrund der Inflation getestet. Weil Schokolade und Kakao häufig Bestandteile von Mineralöl und Aluminium enthalten, wurde die Nascherei ganz besonders unter die Lupe genommen. Das Fazit des Testberichts: Teurer muss nicht immer besser sein. Fünf Produkte fielen gar mit der Note „mangelhaft“ durch den Test.

Besonders schlecht lief es für folgende Schoko-Nikoläuse:

  • Alnatura Vollmilch Weihnachtsmann
  • Hachez Weihnachtsmann Edelvollmilchschokolade
  • Riegelein Merry Xmas Weihnachtsmann vegan
  • Wawi Weihnachtsmann Die Extrahelle
  • Rosengarten Weihnachtsmann vegan

Die schönsten Fotos der Weihnachtsmärkte in NRW

Der Weihnachtsmarkt vor dem Dom in Aachen ist festlich beleuchtet.
Das Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach ist zum Weihnachtsmarkt beleuchtet.
Neben Weihnachtsständen gibt es auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt an der Kö eine Eisbahn.
Mitten auf dem festlich beleuchteten Weihnachtsmarkt in Dortmund steht der größte Weihnachtsbaum der Welt.
Die schönsten Fotos der Weihnachtsmärkte in NRW

Aufgrund starker Verunreinigungen durch Mineralölbestandteile landeten die fünf Produkte auf den letzten Plätzen des Schoko-Nikolaus-Tests. Besorgniserregend: In den Produkten von Alnatura, Hachez und Wawi wurden aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe gefunden. Einige von ihnen können krebserregend sein.

Schoko-Nikoläuse im Test: Süßigkeiten enthalten krebserregende Stoffe

Hingegen sieben Schoko-Nikoläuse schnitten den Test mit der Note „gut“ ab. In ihnen wurden nur minimale Mineralölbestandteile nachgewiesen. Wer also beim nächsten Einkauf bei Netto zum Schoko-Nikolaus greift, der macht mit dem „Netto Santa Claus In Town Weihnachtsmann Vollmilch“ nichts falsch. Zudem ist er einer der günstigsten von den mit „gut“ bewerteten Nikoläusen. Die mit „gut“ bewerteten Schoko-Nikoläuse auf einen Blick:

  • Netto Santa Claus In Town Weihnachtsmann Vollmilch (1,19 Euro)
  • dm Bio Schoko Weihnachtsmann, Naturland (1,95 Euro)
  • Klett Weihnachtsmann aus Bio-Vollmilchschokolade (1,99 Euro)
  • Riegelein Bio-Fairtrade Weihnachtsmann (2,29 Euro)
  • Yanns Bio Schoko Weihnachtsmann vegan (2,99 Euro)
  • Lindt Hello Santa vegan (3,59 Euro)
  • Milka Weihnachtsmann Alpenmilch (1,09 Euro)

Eine gute Nachricht für Schokoladen-Fans: Trotz Inflation hat sich an den Preisen für Schoko-Nikoläusen nicht viel getan trotz beispielsweise des Preisstreits für Schokolade bei Lidl und Edeka. Lediglich die Unternehmen Müller & Müller sowie Minderleinsmühle räumten laut Öko-Test ein, an der Preisschraube gedreht zu haben. Die Nikoläuse kosten 10 Cent und 20 Cent mehr als im November 2021. Schoko-Nikoläuse gehören zum Fest ebenso dazu wie der Gang in die Stadt. So hat Dortmund den Weihnachtsmarkt 2022 bereits geöffnet und bietet einen besonderen Service an.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare