Immobiliendrama
Queen schenkte Sarah Ferguson Luxus-Villa: Darum hat sie das Millionen-Anwesen verkauft
Ein großzügiges Geschenk der verstorbenen Queen Elizabeth – doch Sarah Ferguson konnte es nie nutzen. Der Grund überrascht.
London – Die enge Beziehung zwischen der verstorbenen Queen Elizabeth II. (96, † 2022) und Sarah Ferguson (66) zeigte sich in einer besonderen Geste: 1997 kaufte die Monarchin für ihre ehemalige Schwiegertochter ein prächtiges Anwesen in Surrey. Birch Hall, eine herrschaftliche Villa aus dem Jahr 1740, sollte der Herzogin von York und ihren beiden Töchtern Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) nach der Scheidung von Prinz Andrew (65) im Jahr 1996 ein neues Zuhause bieten. Das imposante Haus verfügte über sieben Schlafzimmer, fünf Hektar Land, einen beheizten Außenpool und einen Tennisplatz – ein echtes Traumhaus.
Doch trotz der liebevollen Geste der Queen bezog Sarah Ferguson das über 1,7 Millionen Euro teure Anwesen nie, obwohl es nur unweit von Londons Zentrum entfernt liegt. Wie die britische Boulevardzeitung Daily Mirror berichtet, waren die Unterhaltskosten für die Immobilie angeblich schlichtweg zu hoch für die Herzogin von York. Die laufenden Kosten für Instandhaltung und Pflege des großzügigen Heimes konnte Sarah Ferguson nicht stemmen. So blieb Birch Hall zwei Jahre lang leer – ein stilles Zeugnis einer gut gemeinten, aber unpraktischen Großzügigkeit.
Sarah Ferguson und die Royal Lodge: Warum das Geschenk der Queen für die Herzogin von York zu teuer war
1999 wurden Haus und Grund schließlich zum gleichen Preis verkauft. Laut der britischen Boulevardzeitung Express gaben die Immobilienmakler damals an, der Verkauf sei „aufgrund veränderter Umstände“ erfolgt. Der Erlös aus dem Verkauf floss in einen Trust für Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie. Die beiden konnten ihn nutzen, als sie älter wurden. Statt in das Surrey-Anwesen zu ziehen, blieb die Familie weiterhin in Sunninghill Park wohnen. Später zogen Sarah Ferguson und Prinz Andrew gemeinsam in die Royal Lodge in Windsor, wo beide bis heute residieren.
Andrew Russell vom Immobilienmakler „Strutt and Parker“ erklärte gegenüber der Daily Mail: „Die [späteren] Eigentümer kauften es 1999 von den Treuhändern, die für die Queen handelten. Die Treuhänder kauften es 1997 für die Prinzessinnen, und ich vermute, es wurde ausgewählt, weil es ein hübsches Haus in einem beliebten Dorf ist und die Gärten eine echte Attraktion sind – sie sind eher wie eine Parklandschaft.“
Tampongate, Untreue, Missbrauch: Die zehn größten Skandale im britischen Königshaus




„Aber sie sind nie eingezogen“, fügte Russell hinzu. 2016 kam Birch Hall erneut auf den Markt – diesmal für stolze 4,8 Millionen Euro. Die neuen Eigentümer hatten das Traumhaus umfassend renoviert. Sie erweiterten es um einen Medien- und Spielraum, eine Orangerie und ein Fitnessstudio. Sarah Ferguson dürfte heute anders über den Immobilienverkauf denken. Besonders der Epstein-Skandal hat ihren Ruf nachhaltig beschädigt. Verwendete Quellen: express.co.uk, mirror.co.uk, dailymail.co.uk
Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa | Keene
