Unangenehme Momente
Ohne Mette-Marit: Kronprinz Haakon gerät bei USA-Besuch ins Straucheln
In Iowa soll Kronprinz Haakon die norwegisch-amerikanische Freundschaft feiern. Doch bei Fragen zu den Krisen, die die königliche Familie belasten, wirkt er alles andere als souverän.
Decorah – Tausende Menschen jubeln ihm zu, norwegische Flaggen wehen im Wind: Kronprinz Haakon (52) wird in der amerikanischen Kleinstadt Decorah im Bundesstaat Iowa wahrhaft königlich empfangen. Der norwegische Thronfolger ist angereist, um das 200-jährige Jubiläum der norwegischen Auswanderung nach Amerika zu würdigen. Doch als Journalisten der norwegischen Zeitung Verdens Gang (VG) ihn auf die Turbulenzen im Königshaus ansprechen, zeigt sich Kronprinz Haakon auffallend wortkarg und ausweichend.
Die Frage liegt auf der Hand: Wie geht Kronprinz Haakon damit um, dass die norwegische Monarchie von mehreren Skandalen erschüttert wird? Ab dem 3. Februar 2026 muss sich Haakons Stiefsohn Marius Borg Høiby (28) wegen 32 Anklagepunkten vor Gericht verantworten – darunter vier Vergewaltigungsvorwürfe. Aktuell sorgen zudem Kronprinz Haakons Schwester Märtha Louise (54) und deren Ehemann, der selbsternannte Schamane Durek Verrett (50), mit einer umstrittenen Netflix-Dokumentation für Schlagzeilen. Doch statt eine klare Antwort zu geben, weicht Kronprinz Haakon aus. „Das geht gut“, so der Thronfolger gegenüber VG – und lenkt das Gespräch schnell auf die Arbeit der Menschen in Iowa.
Kronprinz Haakon vermeidet klare Worte zur Krise innerhalb der norwegischen Monarchie
Als die Journalisten nachhaken, wird es noch unbehaglicher. Auf die Frage, ob ihn die Situation zu Hause belaste, während er Norwegen im Ausland repräsentiere, antwortet Kronprinz Haakon lediglich: „Ich finde es interessant zu sehen, wie die Leute hier arbeiten.“ Eine Antwort, die keine ist. Auf die Unterstützung von Kronprinzessin Mette-Marit (52) muss Haakon in den USA verzichten.
Anfang September gab der Königspalast gegenüber dem norwegischen Magazin Se og Hør zu Protokoll, dass die seit Jahren an Lungenfibrose erkrankte Mette-Marit zu Hause bleiben muss: „Der Kronprinzessin wurde derzeit davon abgeraten, aufgrund ihrer chronischen Lungenkrankheit in die Vereinigten Staaten zu reisen“, so die offizielle Mitteilung. Der fragile Gesundheitszustand seiner Ehefrau belastet Kronprinz Haakon zusätzlich.
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Dementsprechend wird Haakon bei einem Thema persönlich: Als VG fragt, ob er seine Frau vermisse, antwortet er: „Gemeinsam zu reisen ist immer schöner. Aber ich finde es trotzdem toll, hier sein zu können, und ich denke, es ist gut, dass sie jetzt an der Lungenrehabilitation teilnehmen kann.“ Ein seltener Moment der Offenheit – während er bei den Skandalen im Königshaus lieber schweigt. Etwas auskunftsfreudiger zeigte sich Haakon zuletzt mit Äußerungen zur Kritik an der Netflix-Doku über Märtha Louise. Verwendete Quellen: vg.no, seher.no
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