Unroyaler Neuanfang
Sarah Ferguson muss erstmals seit Jahren eigene Unterkunft suchen
Sarah Ferguson steht allein da: Nach Jahren muss sie erstmals seit 2008 eine eigene Wohnung finden, während ihr Ex eine königliche Residenz bekommt.
Windsor – Eine Ära geht zu Ende: Sarah Ferguson (66) steht vor einer einschneidenden Veränderung in ihrem Leben. Die Ex-Frau von Prinz Andrew (65) muss die Royal Lodge verlassen, in der sie seit 2008 gemeinsam mit ihrem geschiedenen Ehemann lebte. Während Andrew auf das Anwesen in Sandringham umzieht, das König Charles (76) ihm zur Verfügung stellt, erhält Sarah Ferguson keine alternative königliche Unterkunft. Die britische Boulevardzeitung The Sun berichtet, dass die 66-Jährige erstmals seit fast zwei Jahrzehnten gezwungen ist, sich eigenständig um ein neues Zuhause zu kümmern.
Die Situation markiert einen dramatischen Wendepunkt für „Fergie“, die trotz ihrer Scheidung von Andrew im Jahr 1996 stets eng mit der königlichen Familie verbunden blieb. Gemeinsam mit Andrew bewohnte sie die imposante 30-Zimmer-Villa auf dem Windsor-Anwesen. Das erweckte bei vielen Beobachtern den Eindruck, das Paar sei nie wirklich getrennt gewesen. Queen Elizabeth II. (96, † 2022) verfügte sogar vor ihrem Tod, dass Ferguson sich nach ihrem Ableben um ihre geliebten Corgis kümmern solle. Die ehemalige Herzogin ließ sich darum nicht lange bitten.
Sarah Ferguson steht nach Royal Lodge Auszug ohne königliche Unterkunft da
Der Umzug aus der Royal Lodge erfolgt im Zuge der königlichen Entscheidung, Andrew alle Titel zu entziehen. Der Buckingham-Palast verkündete offiziell: „Prinz Andrew wird künftig als Andrew Mountbatten Windsor bekannt sein.“ Die formelle Kündigung des Pachtvertrags für die Royal Lodge wurde am Donnerstag zugestellt. Der Umzug soll „so bald wie praktikabel“ erfolgen. Sarah Ferguson verlor bereits Anfang Oktober ihren Titel als Herzogin von York, nachdem Andrew seine übrigen Titel freiwillig niedergelegt hatte.
Ein Freund des ehemaligen Paares verrät gegenüber The Sun Details zu den Zukunftsplänen: „Sarah und Andy haben seit 2008 trotz ihrer Scheidung in der Royal Lodge zusammengelebt und wirkten wie ein verheiratetes Paar. Es ist unglaublich, dass sie nun bereit sind, getrennte Wege zu gehen.“ Die Quelle fügt hinzu, dies zeige, dass beide in diesem Jahr unter „immensem Druck“ gestanden hätten und eine Auszeit voneinander bräuchten.
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Die derzeitige Immobilien-Situation verschärft Sarah Fergusons prekäre Lage zusätzlich. Wie die britische Boulevardzeitung Daily Mirror berichtet, besitzt die 66-Jährige derzeit keine eigene Unterkunft mehr. Bereits im August 2025 verkaufte sie ihr Stadthaus in Belgravia, London, das sie erst 2022 für umgerechnet 5 Millionen Euro als Investition für ihre Töchter erworben hatte – mit einem Verlust von rund 470.000 Euro. Auch das luxuriöse Chalet Helora im Schweizer Verbier, das sie gemeinsam mit Andrew 2014 für 19,5 Millionen Euro gekauft hatte, wurde bereits 2021 verkauft.
Besonders bitter: Schon 1997 schenkte Andrews Mutter ihrer geschiedenen Schwiegertochter die prächtige Villa Birch Hall in Surrey im Wert von damals 1,76 Millionen Euro. Doch Sarah Ferguson zog nie ein. Die Villa stand zwei Jahre lang leer und wurde 1999 wieder verkauft. Der Erlös floss in einen Treuhandfonds für Beatrice und Eugenie. Während Andrew seine Schäfchen im Trockenen hat, muss sich die 66-Jährige nach einem schwierigen Jahr – geprägt von Gesundheitsproblemen und dem Skandal um ihre persönlichen Verbindungen zu Jeffrey Epstein (66, † 2019) – nun auch noch mit der Wohnungssuche auseinandersetzen. Ob sie mit oder ohne Corgis auszieht, wird sich dann zeigen. Verwendete Quellen: thesun.co.uk, mirror.co.uk
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