Royaler Machtkampf

Prinz Andrew im Clinch mit König Charles: Tägliche Debatten um freiwilligen Auszug

Nach der Niederlegung seiner Titel steht Prinz Andrew vor einer wichtigen Entscheidung: Diskussionen über seine Wohnsituation sind in vollem Gange.

Windsor – Prinz Andrew (65) führt täglich Verhandlungen mit Vertretern von König Charles (76) über einen möglichen Auszug aus der Royal Lodge. Das berichtet das US-amerikanische News-Portal People unter Berufung auf die britische Zeitung The Telegraph. Der Buckingham-Palast drängt Prinz Andrew dazu, die luxuriöse 30-Zimmer-Residenz im Windsor Great Park freiwillig zu verlassen. Eine Zwangsräumung ist aufgrund der Vertragsbedingungen nicht möglich.

Täglich bearbeiten offenbar Vertraute aus Team König Charles Prinz Andrew, er möge doch freiwillig aus der Royal Lodge ausziehen.

Prinz Andrew bewohnt die Royal Lodge seit 2003 gemeinsam mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson (66), von der er seit 1996 geschieden ist. Ein von der britischen Tageszeitung The Times veröffentlichter Pachtvertrag offenbart pikante Details: Prinz Andrew zahlt lediglich „einen Pfefferkorn (falls gefordert)“ Miete pro Jahr und darf das Anwesen bis 2078 bewohnen. Der in Ungnade gefallene Royal hatte 2003 eine Million Pfund (1,15 Mio. Euro) für den Pachtvertrag sowie mindestens 7,5 Millionen Pfund (8,6 Mio. Euro) für Renovierungsarbeiten investiert.

Prinz Andrew zwischen Pachtvertrag und Palastdruck: Quellen berichten von täglichen Gesprächen

Trotz anfänglichen Widerstands gibt es laut The Telegraph inzwischen ein wachsendes Gefühl, dass Prinz Andrew einem Umzug zustimmen könnte. Die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet, dass König Charles erwägt, seinem Bruder bis zu 500.000 Pfund (573.000 Euro) aus eigener Tasche zu zahlen, um ihn zum freiwilligen Auszug zu bewegen. Sollte Prinz Andrew die Royal Lodge verlassen, müsste geklärt werden, wo er künftig wohnen wird und ob er eine Entschädigung für die millionenschweren Investitionen in die Immobilie erhalten würde.

Die Verhandlungen erfolgen vor dem Hintergrund massiver öffentlicher Kritik an Prinz Andrew. Der Bruder von König Charles hatte am 17. Oktober 2025 erklärt, seine royalen Titel niederzulegen. „In Diskussionen mit dem König und meiner unmittelbaren und weiteren Familie sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die anhaltenden Anschuldigungen gegen mich von der Arbeit Seiner Majestät und der königlichen Familie ablenken“, ließ Prinz Andrew über den Palast mitteilen. Die Entscheidung erfolgte nach erneuten Enthüllungen über seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein († 66). Epstein starb 2019 in Haft, während er auf seinen Prozess wegen Verschwörung und Menschenhandel wartete.

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Royale Untreue. Schon auf dem Verlobungsbild von Charles und Diana war Betrug mit im Spiel. Nicht nur Charles hatte eine Affäre mit seiner Jugendliebe Camilla, auch Lady Diana suchte irgendwann Trost in anderen Armen. Fakt ist, als Prinz Charles gestand, untreu gewesen zu sein, gab auch Prinzessin Diana ihren Fehltritt mit Reitlehrer James Hewitt zu.
Annus Horribils
Meghan und Harry befreiten sich 2020 von allen royalen Zwängen, um in Montecito ein neue Leben anzufangen. Seitdem bestimmt nicht mehr das Hofprotokoll, sondern ihre Hollywood-Attitüde den Alltag und folgt den Gesetzen der Selbstvermarktung bei diversen Interview-, Buch- und Filmprojekten.
Megxit und Oprah Interview 50 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten das Interview von Prinz Harry und seiner Frau Meghan.
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Laut People-Magazin berichten königliche Quellen, dass Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) versichert werden müsse, dass ihre eigenen königlichen Residenzen im St. James‘s Palace und Kensington-Palast von den Veränderungen in der Wohnsituation ihres Vaters nicht betroffen sein werden. „Wie ich bereits gesagt habe, weise ich die gegen mich erhobenen Vorwürfe entschieden zurück“, fügte Prinz Andrew in seiner Stellungnahme hinzu. Verwendete Quellen: people.com, dailymail.co.uk, thetimes.com, telegraph.co.uk, royal.uk

Rubriklistenbild: © Chris Jackson/dpa & Jordan Pettitt/dpa

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