Kein Grund zum Feiern

Mette-Marits 52. Geburtstag wird zur schlimmsten Feier ihres Lebens

Die Timing-Katastrophe trübt alles: Anstatt dass Kronprinzessin Mette-Marit ihren Geburtstag genießen kann, dominiert ihr Sohn Marius mit erschütternden Vorwürfen die Medien.

Oslo – Am Dienstagmorgen (19. August) postete das norwegische Königshaus ein neues Porträtfoto von Mette-Marit (52) auf seinem Instagram-Account. Eigentlich wollte der Palast der Kronprinzessin zu ihrem 52. Geburtstag gratulieren. Doch der blonden Norwegerin dürfte gerade überhaupt nicht zum Feiern zumute sein. Der Grund ist ihr eigener Sohn.

Mette-Marits 52. Geburtstag wird zum schlimmsten ihres Lebens. Ihr Sohn Marius Borg Høiby wurde offiziell in 32 Punkten angeklagt.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat die Staatsanwaltschaft in Oslo gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (28) nun offiziell Anklage erhoben. Nicht nur die Zahl, sondern auch die Schwere der mutmaßlichen Vergehen dürften dafür sorgen, dass die 52-Jährige gerade den schlimmsten Geburtstag ihres Lebens erlebt. Obwohl Høiby keinen Prinzentitel trägt und kein Mitglied der norwegischen Royals ist, ist auch das norwegische Königshaus von dem Skandal zutiefst erschüttert.

An ihrem Geburtstag: Gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby wurde offiziell Anklage erhoben

Seit mittlerweile einem Jahr scheinen die Negativschlagzeilen von Marius Borg Høiby kein Ende zu nehmen. Nachdem bereits schwere Vorwürfe von Körperverletzung und Sachbeschädigung an die Öffentlichkeit gedrungen waren, gestand im August 2024 der Sohn von Mette-Marit gegen seine damalige Freundin unter Drogeneinfluss gewalttätig geworden zu sein. Im Laufe der Ermittlungen wurde der 28-Jährige mehrmals festgenommen. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß – doch das könnte sich bald ändern.

Ausgerechnet wenige Stunden vor dem Geburtstag von Mette-Marit hat nun der zuständige Staatsanwalt Sturla Henriksbø live im Fernsehen in insgesamt 32 Punkten offiziell Anklage gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby erhoben. Unter anderem stehen der Vorwurf der Vergewaltigung sowie weitere schwere Sexualdelikte im Raum. Da das öffentliche Interesse groß ist, zählt der Fall in Norwegen jetzt schon zu den aufsehenerregendsten Prozessen der letzten Jahre.

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Laut Staatsanwaltschaft soll der Prozessbeginn ab Mitte Januar nächsten Jahres angesetzt sein. In einer etwa sechswöchigen Untersuchung sollen die schweren Vorwürfe gegen Marius Høiby dann eingängig geprüft werden. Bei einer Verurteilung könnte dem Sohn von Mette-Marit bis zu zehn Jahren Haft drohen. Schon jetzt weisen die Verteidiger die Anklage in den schwersten Vorwürfen zurück. In den kleineren Delikten scheint Høiby sich allerdings in Teilen schuldig zu bekennen.

Es ist ein Skandal, der die norwegische Königsfamilie schwer belastet. Nun meldete sich auch der norwegische Palast zu den schweren Vorwürfen von Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby zu Wort. Verwendete Quellen: bild.de, ksta.de, rtl.de, reuters.com, instagram.com/detnorskekongehus

Rubriklistenbild: © IMAGO / ABACAPRESS

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