Schwere Vorwürfe

Mette-Marits Skandal-Sohn Marius Borg Høiby angeklagt: Nun meldet sich der Palast zu Wort

Die Staatsanwaltschaft in Oslo hat offiziell Anklage gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit erhoben. Nun äußert sich auch der Palast zu dem Vorfall.

Update vom 18. August 2025, 21:00 Uhr: Nachdem bekannt wurde, dass gegen Mette-Marits (51) Sohn Marius Borg Høiby (28) Anklage erhoben wurde, meldete sich auch der Palast mit einer Stellungnahme, die „NRK“ vorliegt, zu Wort. Darin heißt es: „Es ist Sache der Gerichte, diesen Fall zu behandeln und zu einer Entscheidung zu kommen. Wir haben darüber hinaus nichts hinzuzufügen“. Verwendete Quellen: NRK

Erstmeldung vom 18. August 2025, 15:00 Uhr: Schon im Sommer hatte die Polizei empfohlen, Anklage gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby zu erheben, unter anderem wegen vierfacher Vergewaltigung. Jetzt ist es offiziell: Die Staatsanwaltschaft klagt ihn an, wie laut norwegischen Medien bei einer Pressekonferenz verkündet wurde. Bei einer Verurteilung drohen dem 28-Jährigen bis zu zehn Jahre Haft.

Die Liste der Vorwürfe ist lang. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft in Oslo offiziell Anklage gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit erhoben.

Rund ein Jahr ist es her, dass Gewaltvorwürfe gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin laut wurden. Damals hatte er sich sein Fehlverhalten auch eingestanden und sich in einem offenen Brief entschuldigt. Er räumte ein, seiner damaligen Freundin gegenüber unter Alkohol- und Drogeneinfluss gewalttätig geworden zu sein und sprach von psychischen Problemen und Suchtkrankheiten. Doch erst nach und nach wurde das Ausmaß seiner mutmaßlichen Taten ersichtlich.

Marius Borg Høiby muss vor Gericht: Das sind die Anklagepunkte

Jetzt gehen die Vorwürfe vor Gericht. Laut Dagbladet werden Marius 32 Anklagepunkte vorgeworfen, darunter: ein Fall von Vergewaltigung mit Geschlechtsverkehr, zwei Fälle von Vergewaltigung ohne Geschlechtsverkehr, vier Fälle sexuell anstößigen Verhaltens, ein Fall von Misshandlung in engen Beziehungen, zwei Fälle von Körperverletzung, ein Fall von Sachbeschädigung, ein Fall von Bedrohung, fünf Verstöße gegen ein Kontaktverbot, ein Fall von Beleidigung eines Polizisten, fünf Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz.

„Dieser Fall ist sehr schwerwiegend. Vergewaltigung und Gewalt in engen Beziehungen sind sehr schwere Taten, die bleibende Spuren hinterlassen und Leben zerstören können. Die Höchststrafe für diese Tatbestände beträgt bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe“, betont der Staatsanwalt.

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„Er bekennt sich im Wesentlichen nicht schuldig. Soweit man etwas hervorheben muss, sind es diese Vergewaltigungsvorwürfe, die er aufs Schärfste zurückweist. Dabei handelt es sich um drei Fälle sogenannter Schlafvergewaltigungen. Diese weist er vollständig zurück“, so sein Verteidiger Petar Sekulic im Juni gegenüber NRK. Auch dieses Privileg verlor Marius Borg Høiby inzwischen. Verwendete Quellen: NRK, Dagbladet

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/NTB SCANPIX/EPA/Vegard Wivestad Grott

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