Vor Skandal-Prozess

Marius Borg Høiby muss wohl wochenlang in U-Haft: neue Vorwürfe um weitere Taten am Wochenende

Einen Tag vor Prozess-Start wurde Marius Borg Høiby überraschend festgenommen. Nun muss der Sohn von Mette-Marit wochenlang in Untersuchungshaft.

Update vom 2. Februar, 16:30 Uhr: Marius Borg Høiby, Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, muss bis zum 2. März in Untersuchungshaft bleiben, berichtet die norwegische Tageszeitung Verdens Gang. Das Osloer Amtsgericht ordnete die vierwöchige Haft an, nachdem er am Sonntagabend festgenommen wurde.

Die aktuellen Anklagepunkte: Körperverletzung, Messerdohungen und Verstoß gegen ein Kontaktverbot gegenüber einer Ex-Freundin. Diese Taten sollen am Wochenende geschehen sein. Høiby steht bereits wegen 38 weiterer Straftaten vor Gericht, darunter vier Vergewaltigungsvorwürfe. Sein Hauptprozess beginnt am 3. Februar.

Marius Borg Høiby kurz vor Skandal-Prozess verhaftet: Neue schwere Vorwürfe – Experte klärt auf

Update vom 2. Februar, 15:10 Uhr: Der Prozess um Marius Borg Høiby (29) hat noch nicht mal begonnen und schon sorgt der Skandal-Royal wieder für medialen Aufruhr: Er wurde einen Tag vor Prozess-Start festgenommen. Während seine Anwältin Ellen Holager Andenæs laut VG „dazu keinen Kommentar“ abgeben wollte, bringt nun eine andere Person Licht ins Dunkel.

Ab Februar 2026 muss sich Marius Borg Hoiby vor Gericht verantworten.

Mit bunte.de sprach Anwalt und Strafrechtsexperten Patrick Lundevall-Unger über Marius‘ Festnahme. Er gehe davon aus, dass jüngst abermals etwas Gravierendes vorgefallen sein müsse, weshalb es zu diesem Schritt kam. Weiter verriet Lundevall-Unger, dass er um circa 15:30 Uhr eine Entscheidung des Richters erwarte – und kam darauf zu sprechen, dass Marius von seinem Recht, selbst vor Ort zu erscheinen, keinen Gebrauch gemacht habe. „In Norwegen gibt es das Wahlrecht, sich selbst dem Richter vorzustellen oder eine Entscheidung aufgrund schriftlicher Dokumentation zuzulassen“, erklärte er, „jetzt geht die Sache seinen Gang, wir können nur abwarten.“

Update vom 2. Februar, 13:34 Uhr: Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52), Marius Borg Høiby, ist kurz vor Beginn des Vergewaltigungsprozesses gegen ihn festgenommen worden. Das bestätigte seine Anwältin der Nachrichtenagentur NTB, nachdem Untersuchungshaft beantragt worden war. Die Polizei beantragt Untersuchungshaft für vier Wochen wegen Wiederholungsgefahr. Die Anklagen lauten: Körperverletzung, Messerdrohungen, Verstoß gegen Besuchsverbot. Die Anhörung zur Untersuchungshaft ist auf heute um 15 Uhr angesetzt.

Marius Borg Høiby (29) wird unter anderem vorgeworfen, eine Frau vergewaltigt zu haben. (Archiv)

Erstmeldung vom 2. Februar, 11:06 Uhr. Am 3. Februar beginnt in Oslo einer der spektakulärsten Prozesse in der jüngeren Geschichte Norwegens. Marius Borg Høiby, der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52), muss sich wegen 38 Anklagepunkten vor dem Bezirksgericht verantworten. Wie die britische Boulevardzeitung Daily Mirror berichtet, sind für das Verfahren 28 Verhandlungstage angesetzt, die sich bis Mitte März erstrecken werden. Der Prozess gegen Marius Borg Høiby gilt bereits jetzt als eines der größten Medienereignisse des Jahres in Skandinavien.

Kurz vor Prozessbeginn kommen die Details ans Licht: Marius Borg Høiby stehen lange 28 Tage vor Gericht bevor.

Die Verhandlung folgt dabei einer klaren Struktur: Wie die deutsche Boulevardzeitung bild.de berichtet, werden die schwerwiegenden mutmaßlichen Tatbestände mit Priorität behandelt, während die leichteren Vergehen ans Ende des Prozesses gestellt werden. Diese strategische Vorgehensweise ist bei Verfahren mit derart umfangreichen Anklageschriften durchaus üblich, um den Richtern zunächst ein Gesamtbild der gravierendsten Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby zu vermitteln.

Marius Borg Høiby: 28 Verhandlungstage erschüttern Königshaus mit schweren Vorwürfen

Staatsanwalt Sturla Henriksbø machte bereits im August 2025 deutlich: „Dieser Fall ist sehr ernst.“ Sollte Marius Borg Høiby in den schwersten Anklagepunkten schuldig gesprochen werden, drohen ihm nach norwegischem Recht bis zu zehn Jahre Haft, bei mehreren schweren Verurteilungen sogar bis zu 16 Jahre. Seine Anwälte teilten mit, Marius Borg Høiby nehme „die Anschuldigungen absolut ernst, bestreitet aber in den meisten Fällen jegliches Fehlverhalten – insbesondere in den Fällen von sexuellem Missbrauch und Gewalt“.

Die norwegische Königsfamilie wird dem Prozess gegen Marius Borg Høiby fernbleiben. Kronprinz Haakon (52) erklärte Ende Januar gegenüber der norwegischen Zeitung VG: „Die Kronprinzessin und ich haben entschieden, nicht an den Anhörungen teilzunehmen. Wir denken, dass dies die beste Lösung angesichts der aktuellen Situation ist.“ Während des Prozesses werden König Harald V. und Kronprinz Haakon bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina weilen, um norwegische Athleten zu unterstützen. Kronprinzessin Mette-Marit soll sich auf einer privaten Reise im Ausland befinden.

Wer ist wer im norwegischen Königshaus? Das sind die Mitglieder der royalen Familie

König Harald im Mai 2024 im Palast in Oslo.
Königin Sonja bei der Hochzeit ihrer Tochter Prinzessin Märtha Louise am 31. August 2024 in Geiranger.
Kronprinz Haakon am norwegischen Nationalfeiertag 2024 auf Gut Skaugum.
Kronprinzessin Mette-Marit am norwegischen Nationalfeiertag 2024 auf Gut Skaugum.
Wer ist wer im norwegischen Königshaus? Das sind die Mitglieder der royalen Familie

Für Mette-Marit (52) ist die Situation besonders belastend. Im Dezember äußerte sie sich erstmals ausführlicher zu den Vorwürfen gegen ihren Sohn. Wie das französische Magazin Vanity Fair berichtet, sagte sie: „Was mich am meisten schmerzt, ist die Kritik daran, wie wir die Situation als Eltern gehandhabt haben. Man wirft uns vor, dies nicht ernst genug genommen zu haben. Das fällt mir schwer zu akzeptieren.“ Und weiter: „Elternsein ist das Verletzlichste, was es gibt. Und alle Eltern, vielleicht besonders jene, die dieselbe Situation durchgemacht haben wie wir, erkennen, denke ich, dass daraus enorm viel Schuld erwächst.“ Trotz allem betonte Kronprinz Haakon vor der Presse: „Wir lieben ihn, natürlich. Er ist ein fester Bestandteil unserer Familie.“ Verwendete Quellen: mirror.co.uk, vanityfair.com, bild.de, vg.no, ntb.no

Rubriklistenbild: © Lise Aserud/dpa

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