Leverkusen-Star

Wechsel zum FC Bayern? Tah gab wohl klaren Hinweis

Wechselt Jonathan Tah doch noch von Bayer Leverkusen zum FC Bayern? Der Innenverteidiger soll diesbezüglich einen Hinweis geliefert haben.

München – Am Samstagabend feierte Jonathan Tah den dritten Titel mit Bayer Leverkusen. Die Werkself bezwang den VfB Stuttgart im DFL-Supercup im Elfmeterschießen und bleibt somit auf nationaler Ebene seit dem 27. Mai 2023 ungeschlagen.

Transferpoker mit dem FC Bayern um Tah

Wie lange aber wird Tah noch im Bayer-Dress auflaufen? Gemäß dem gültigen Vertrag ist dies bis 2025 der Fall, doch schon während der Europameisterschaft hat der Innenverteidiger den Wunsch hinterlegt, zum FC Bayern zu wechseln. Die Spitze von Leverkusen-CEO Fernando Carro in Richtung Bayern-Sportvorstand Max Eberl sprach allerdings ebenso wenig für eine nahende Einigung zwischen beiden Klubs wie die Äußerungen von Simon Rolfes am Rande des Supercups.

Tah hat Wechselwunsch wohl erneut hinterlegt

„Es gibt nichts, was mich daran zweifeln lässt, dass er bei uns bleibt“, betonte Rolfes. Wie der kicker einschränkt, soll dennoch Ungewissheit darüber herrschen, ob Tah in dieser Saison für den Titelverteidiger auflaufen wird.

Jonathan Tah steht bis zum 30. Juni 2025 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag

So habe Tah kein Bekenntnis zu Leverkusen abgegeben, vielmehr habe er gegenüber den Verantwortlichen in der vergangenen Woche noch einmal deutlich zum Ausdruck gebracht, zum FC Bayern wechseln zu wollen. Kurios erscheine dies wiederum, weil der deutsche Rekordmeister seither keine weiteren Versuche unternommen habe, Tah zu verpflichten.

Keine Einigung zwischen Leverkusen und dem FC Bayern

Zwar sind Matthijs de Ligt und Noussair Mazraoui mittlerweile an Manchester United verkauft worden, auch der Mittelfußbruch von Innenverteidiger Hiroki Ito sei zu erwähnen. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße sehen offenbar aber keine Notwendigkeit, Tah um jeden Preis zu verpflichten.

Dem kicker zufolge soll der deutsche Nationalspieler „nur zu einer deutlich kleineren Ablöse als den mündlich abgesprochenen 25 Millionen plus fünf Millionen Euro“ unter Vertag genommen werden. Dieses Transferpaket galt vor nicht allzu langer Zeit noch als Basis für eine Einigung zwischen Leverkusen und Bayern, die vermeintliche Kehrtwende als Impuls für Carros Spitze in Richtung Eberl.

Derweil sei auch eine Sockelablöse in Höhe von 20 Millionen Euro sowie Boni über 5 Millionen Euro zu viel für den Geschmack des FC Bayern. Für ein Paket in dieser Dimension zeige Leverkusen wiederum keine Gesprächsbereitschaft. Insofern wirkt es, als sei eine Einigung gegenwärtig nicht in Sicht. Das kann sich bis zum 31. August aber ändern.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Anke Waelischmiller/Sven Simon

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