Infektionsschutz

Maskenpflicht im Fernverkehr endet bald

Und wieder mehr Eigenverantwortung beim Thema Corona: Zum 2. Februar fällt die Maskenpflicht im Fernverkehr. Das kündigte Gesundheitsminister Karl Lauterbach an.

Hamm - Erst kürzlich erklärte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), dass er ein früheres Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr für möglich hält. Das aktuelle Infektionsschutzgesetz schrieb vor, dass im Fernverkehr noch bis zum 7. April FFP2-Masken getragen werden sollen. Doch jetzt hat Lauterbach das vorzeitige Aus dieser Regelung offiziell angekündigt. In einer Pressekonferenz am Freitag (13. Januar) sagte er, dass die Corona-Schutzmaßnahme im Fernverkehr bereits am 2. Februar enden wird.

Lauterbach verkündet Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr ab dem 2. Februar

Karl Lauterbach begründet die Entscheidung damit, dass nicht mehr mit einer Winter-Infektionswelle zu rechnen und die aktuelle Corona-Lage gut beherrschbar sei. Daher soll jetzt noch mehr auf Eigenverantwortung gesetzt werden. Heißt: Wer besonders gefährdet ist, soll und darf natürlich weiterhin eine Maske im Fernverkehr tragen. Aber es ist eben kein Muss.

Das Ende der Maskenpflicht zum 2. Februar ist beschlossen. Sie erfolgt per Rechtsverordnung. Im Bundestag muss es somit keine erneute Abstimmung geben.

Mittlerweile hat sich auch die Landesregierung von NRW geäußert, wie es mit der Maskenpflicht im Nahverkehr weitergehen soll. Zuletzt zeigte sich das Bundesland einem vorzeitigen Ende der Schutzmaßnahme gegenüber zurückhaltend - im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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