Fluggesellschaft

Flug-Verbindung von Dortmund: Nach Ryanair streicht auch Eurowings Flüge

Nach Billigairline Ryanair streicht nun auch Eurowings Flüge am Flughafen Dortmund. Weitere Flughäfen in NRW sind von Kürzungen der Lufthansa-Tochter ebenfalls betroffen.

Dortmund – Eine weitere schlechte Nachricht für Reisende vom Flughafen Dortmund. Nachdem Billigairline Ryanair angekündigt hat, ab Sommer 2025 den Airport nicht mehr anzusteuern, wurde nun das Wegfallen einer weiteren Verbindung bekannt. Dieses Mal betrifft es einen Flug des Anbieters Eurowings.

Nach Ryanair-Aus: Auch Eurowings streicht Verbindung von Dortmunder Flughafen

Wer im kommenden Jahr von Dortmund nach München möchte, muss dafür zunächst nach Düsseldorf reisen. Ab April stellt die Lufthansatochter die Verbindung von Dortmund aus ein.

Man prüfe den Flugplan laufend, was dazu führen könne, „dass Strecken aufgrund mangelnder Nachfrage gestrichen werden, während andere durch zusätzliche Frequenzen aufgestockt werden“, sagte die Airline der WAZ.

Eurowings streicht einen Flug am Dortmunder Flughafen. Es ist nur eine von vielen Einsparungsmaßnahmen.

Genutzt werden die Inlandsflüge hauptsächlich von Geschäftsreisenden. Das habe jedoch seit Corona rapide abgenommen, weil die Unternehmen auf andere Transportmittel oder virtuelle Meetings umgestiegen seien, sagte eine Flughafensprecherin der WAZ.

Eurowings streicht mehr als 1000 Flüge in Hamburg

Neben Rückgängen bei den Buchungen sorgen aber auch erhöhte Standortkosten für Rückzüge von Airlines an deutschen Flughäfen. So kündigte Eurowings am Freitag, 11. Oktober, an, sein Angebot am Hamburger Flughafen deutlich zu reduzieren. In einem ersten Schritt wolle man über 1.000 Flüge von und nach Hamburg aus dem Programm nehmen und an andere Standorte verlagern, heißt es in einer Mitteilung. 

Von der Kapazitätsreduzierung betroffen ist auch die Verbindung von Hamburg nach Köln/Bonn, die gerade von Geschäftsleuten viel genutzt werde. „Sie wird im kommenden Sommerflugplan 2025 aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr angeboten“. 

„Diese Entwicklung wäre vermeidbar gewesen. Aber die Pläne des Flughafens für eine völlig unverhältnismäßige Erhöhung der Entgelte lassen uns keine Wahl. Es ist sehr bedauerlich, dass hier keine tragfähigen Lösungen angeboten worden sind. Die Leidtragenden sind jetzt Urlaubs- und Geschäftsreisende aus der Region“, sagt Eurowings CEO Jens Bischof.

Rubriklistenbild: © Foto: Andreas Rother

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