Wuppertal
„Wird schmerzlich vermisst“: Zoo trauert nach Tod von Gorilla-Weibchen „Ukiwa“
Traurige Nachrichten aus dem Grünen Zoo in Wuppertal: Das Gorilla-Weibchen „Ukiwa“ ist plötzlich gestorben. Die Pflegerinnen und Pfleger nehmen Abschied.
Wuppertal – Trauer im Grünen Zoo Wuppertal (NRW): Mit 40 Jahren ist das Gorilla-Weibchen „Ukiwa“ am Dienstagmittag (25. April) verstorben. Einen Großteil davon, fast 37 Jahre, lebte das Tier im Grünen Zoo Wuppertal. Dementsprechend groß ist nach ihrem Tod die Trauer bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tierparks. „Dem Tierpflegeteam bleibt sie als umgängliches Gorilla-Weibchen in Erinnerung“, teilte der Zoo mit. Warum „Ukiwa“ so plötzlich starb, soll nun eine Obduktion zeigen.
Trauer im Grünen Zoo Wuppertal: Gorilla-Weibchen „Ukiwa“ plötzlich gestorben
„Wir haben eine traurige Nachricht“, so beginnt die Mitteilung, in dem die Pflegerinnen und Pfleger über den Tod des Gorilla-Weibchens informieren. Schon am Montagmittag sei dem Pflegerteam aufgefallen, dass „Ukiwa“ ungewöhnlich viel ruhte. Zudem aß und trank das Tier auch nicht mehr. „Am nächsten Morgen verschlechterte sich ihr Allgemeinzustand drastisch, sodass das Gorilla-Weibchen trotz sofort eingeleiteter veterinärmedizinischer Maßnahmen am Mittag verstarb“, schrieben die Pflegerinnen und Pfleger vom Grünen Zoo.
Doch nicht nur die Mitarbeiter trauern, auch ihre Artgenossen: „Sie wird nicht nur vom gesamten Zooteam schmerzlich vermisst werden, sondern auch innerhalb der Gorillagruppe als bedeutendes Mitglied fehlen“, teilte der Zoo mit. „Der Gorillagruppe wurde anschließend die nötige Zeit gegeben, Ukiwas Tod zu realisieren. Der leblose Körper wurde dafür noch einige Zeit in der rückwärtigen Anlage belassen“, hieß es.
Alle drei verbliebenen Gorillas – „Vitomo“, „Roselie“ und „Grace“ – nutzten die Möglichkeit und kehrten im Anschluss immer wieder zu dem verstorbenen Weibchen zurück. Besonders zum Silberrücken „Vitomo“ habe das Gorilla-Weibchen ein besonders Verhältnis gepflegt.
Grüner Zoo Wuppertal: Gorilla-Weibchen „Ukiwa“ tot – Obduktion soll Todesursache klären
„Ukiwa“ gehörte zur Art der Westlichen Flachlandgorillas. Das Gorilla-Weibchen wurde am 9. April 1983 in der Wilhelma Stuttgart geboren. Drei Jahre später, am 9. Oktober 1986, fand „Ukiwa“ ein Zuhause im Grünen Zoo Wuppertal. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere liege laut Angaben des Tierparks bei 35 bis 40 Jahren. Damit hat „Ukiwa“ bereits ein für Gorillas hohes Alter erreicht. Untersuchungen im Primatenzentrum in Göttingen sollen nun die Todesursache ermitteln.
Zuletzt sorgte das afrikanische Elefantenbaby „Mali“ im Grünen Zoo Wuppertal für Sorge bei den Tierpflegern. Das Elefantenkalb erkrankte im Alter von drei Monaten – wohl aufgrund einer Schädigung des Kleinhirns. Doch durch ein rasches Eingreifen von Tierärzten tobt Mali nun wieder putzmunter über die Anlage. (mg)