Grüner Zoo Wuppertal

Baby-Elefant plötzlich krank – doch jetzt gibt es gute Nachrichten von Mali

Elefanten-Baby Mali hatte es besonders in den ersten Monaten ihres Lebens nicht leicht. Der Zoo Wuppertal kämpfte gegen ihre Krankheit.

Wuppertal – Im Oktober 2022 kam das süße Elefantenkalb „Mali“ im Grünen Zoo Wuppertal zur Welt. „Mali“ entwickelte sich laut Zoo soweit prächtig – bis sie im Alter von drei Monaten erkrankte. „Eine ausgeprägte Störung der Bewegungskoordination – eine sogenannte Ataxie“, schreibt der Zoo in einem emotionalen Beitrag auf Facebook. Das war erstmal ein Schock. Das afrikanische Elefantenbaby lief schwankend und unsicher, verlor das Gleichgewicht und zitterte stark, weswegen ihr auch das Saugen an der Zitze schwerfiel. Doch „Mali“ blieb tapfer: „Trotz dieser ausgeprägten Bewegungseinschränkungen nahm sie jedoch die ganze Zeit aktiv am Leben der Herde teil“, schreibt der Zoo.

Afrikanischer Elefant
Lebenserwartung:60 bis 70 Jahre
Tragzeit:22 Monate
Höhe:3,2 Meter
Geschwindigkeit: 40 km/h

Grüner Zoo Wuppertal: Elefanten-Baby krank – Therapie durch schwere Erkrankung

Elefanten-Baby „Mali“ wurde mit einer Krankheit diagnostiziert. Wie geht es dem Jungtier jetzt? (Symbolbild)

Laut Zoo deuteten alle Symptome auf eine Schädigung im Kleinhirn hin. Ursachen können hier eine Infektion, Vergiftung oder auch eine angeborene Fehlbildung sein. Die Therapie musste „Mali“ alleine, abseits ihrer Herde, durchführen. „Der Rest der Herde stand während der Behandlung hinter einer Absperrung und verfolgte das Geschehen aufmerksam und ruhig“, schreibt der Zoo. Das Elefanten-Baby bekam eine Infusion, die sie mit Flüssigkeit und Energie versorgte. Gleichzeitig bekam sie von einer Tierärztin Antibiotikum mit Cortison „zum Abschwellen des Gewebes und zur Entzündungshemmung sowie einem Schmerzmittel.“

Grüner Zoo Wuppertal – Infos im Überblick

  • Adresse: Hubertusallee 30, 42117 Wuppertal (NRW)
  • Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr
  • Preise: Tageskarte Erwachsener 18,50 Euro, Kinder (bis 14 Jahre) 1,70 Euro

Elefanten-Baby krank im Zoo Wuppertal: Wie geht es „Mali“ jetzt?

Wie geht es „Mali“ jetzt nach ihrer intensiven Therapie? „Zum Glück verbesserte sich dadurch ihr Zustand zusehends. Die Ausfallerscheinungen und das Zittern gingen langsam zurück. Für etwa drei Tage wies sie dann noch einen sehr schlappen Allgemeinzustand auf, danach erinnerte nichts mehr an ihre Erkrankung“, heißt es vom Zoo Wuppertal. Eine Ursache konnte immer noch nicht für die plötzliche Erkrankung des Elefantenkalbs gefunden werden.

Doch das sei nun unwichtig: „Dank der rasch eingeleiteten veterinärmedizinischen Behandlung verschwanden die Symptome aber zum Glück genauso schnell wie sie gekommen waren, sodass ‚Mali‘ jetzt wieder putzmunter über die Anlage tobt.“ Das erfreut auch viele Zoo-Besucher, die den Beitrag des Zoos kommentiert haben. „Schön, dass es Mali gut geht, meine kleine Rennhummel“, schreibt eine Besucherin. Eine andere kommentiert emotional: „Es ist gut, dass wir uns alle auf so ein Team verlassen können, Mali, und ihre Familie, wird euch immer dankbar sein.“

In der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen muss sich derweil der Zoo von beliebten Tieren trennen. Das finden vor allem Besucher sehr schade. (spo)

Rubriklistenbild: © Christoph Hardt/imago

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