Zug- und Autofahrer betroffen
Winterwetter sorgt für Probleme: Schnee und Eis bremsen Bahnverkehr aus
Weil angrenzende Bundesländer im Winterwetter stecken, fallen Fernverkehrszüge in NRW aus. Auf den Straßen bleibt es hier gefährlich.
Nördlich und auch südlich von NRW hat das Winterwetter den Verkehr fest im Griff. Teile des Bahnverkehrs sind wegen Schnee und Eisglätte am Mittwoch, 4. Februar, lahmgelegt. Dazu zählen auch Fernverkehrszüge, die Nordrhein-Westfalen mit dem Norden Deutschlands oder Hessen verbinden.
Betroffen ist laut Bahn zum Beispiel der ICE-Sprinter zwischen Bonn und Berlin, der auch in Köln hält. Auch die ICE-Linie zwischen Berlin und Aachen ist betroffen, die auch durch Münster und das Ruhrgebiet fährt. Nicht alle Fernverkehrsverbindungen fallen aus. Der Bahn zufolge würden einige Züge über Stendal umgeleitet, was für Verspätungen sorge. Ein Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), eine „wetterbedingte Weichenstörung nahe Wolfsburg“ sei der Grund für die Beeinträchtigungen. Zudem blockiere ein leerer, liegengebliebener Zug die Strecke.
In Richtung Süden sind alle ICE-Linien zwischen Köln und Frankfurt betroffen. Sie fallen nicht aus, fahren aber „mit reduzierter Geschwindigkeit“, wie die Bahn mitteilt. Es komme zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten.
Schnee und Eis sorgen für Verkehrsunfälle in NRW
Auch in NRW sorgte das Winterwetter am Mittwochmorgen für Probleme. Es kam zu mehreren Verkehrsunfällen auf glatten Straßen. Im Kreis Paderborn wurden durch Eisregen laut Polizei drei Menschen leicht verletzt. Bei neun weiteren Unfällen kam es demnach nur zu Sachschäden. Im Kreis Höxter meldete die Polizei zehn witterungsbedingte Unfälle. Eine Person wurde leicht verletzt. Auf ebenfalls glatter Straße überschlug sich ein Auto in Meinerzhagen im Märkischen Kreis. Der Wagen landete auf dem Dach. Zwei junge Frauen wurden verletzt.
Der Deutsche Wetterdienst warnte am Mittwoch noch vor „markanter Glätte“. Eine Live-Karte zeigt, wo besondere Vorsicht wegen Schnee und Glätte geboten ist.
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