Vorsicht auf den Straßen

DWD warnt vor hoher Glättegefahr: Live-Karte zeigt, welche Teile von NRW betroffen sind

Es kann wieder glatt werden in Nordrhein-Westfalen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Frost. Wo es Schnee und Glätte gibt, zeigt die Live-Karte.

Update vom 4. Februar, 19.35 Uhr: Auch für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sowie für den Donnerstagvormittag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) Wetterwarnungen wegen Glätte und Frost herausgegeben. Betroffen sind unter anderem das Ruhrgebiet, das Münsterland, Ostwestfalen-Lippe sowie das Sauer- und Siegerland. Lediglich der äußerste Westen des Landes, insbesondere der Niederrhein und Teile des Rheinlands, bleibt von der gelben Warnstufe ausgenommen. Die Warnung gilt bereits seit 18 Uhr und hat bis um 11 Uhr am Donnerstag Bestand.

Update vom 4. Februar, 6.58 Uhr: Der DWD warnt am frühen Mittwochmorgen, 4. Februar, weiterhin vor erhöhter Glättegefahr. Feuchte und meist milde Luft sorge bei überfrierender Nässe für glatte Straßen, gebietsweise gebe es Frost. Das gelte vor allem für den Norden und Osten NRWs. Autofahrer sollten ihre Fahrweise anpassen und mit Verzögerungen rechnen.

Wetterdienst warnt vor erhöhter Glätte-Gefahr in NRW

Im Raum Bielefeld kam es laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) bereits zu Glätteunfällen, es sei jedoch bei Blechschäden ohne Verletzte geblieben. Zum Start in den Tag liegen die Temperaturen demnach bei -4 bis 0 Grad. Mit dem Vormittag steigen demnach aber die Temperaturen. Am Rhein klettern sie auf bis zu 11 Grad, im Nordosten gibt es bis zu 2 Grad. In der Nacht zu Donnerstag gibt es bei 0 bis -3 Grad wieder örtlich Gefahr durch Glätte.

[Erstmeldung] Es ist bislang ziemlich rutschig auf den Straßen in diesem Jahr. Immer wieder sorgen Schnee und Eis für Warnungen des Deutschen Wetterdienstes. Auch in NRW gab es in den vergangenen Wochen viele Glätte-Unfälle, einige endeten sogar tödlich. Am Dienstag, 3. Februar, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) einmal mehr vor erhöhter Glätte-Gefahr. Vor allem eine Region trifft es beim winterlichen Wetter – mal wieder.

Im Sauer- und Siegerland sowie Richtung Weserbergland fallen am Dienstag 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee. Laut den DWD-Experten sind lokal auch bis zu 8 Zentimeter möglich. „Am Abend vor allem im Norden und Osten teils Übergang in gefrierenden Regen mit Glatteis, lokal Unwetter möglich“, so die Prognose der Meteorologen für NRW.

Glatte Straßen durch Schnee oder gefrierenden Regen

Auch in der Nacht zu Mittwoch kann es im Nordosten von des Landes und im Sauerland zu glatten Straßen und Gehwegen durch Schnee oder gefrierenden Regen kommen. In Ostwestfalen und Teilen des Sauerlands hat der DWD am späten Dienstagnachmittag eine Unwetter-Warnung bis Mittwochmorgen herausgegeben (Stand 16.30 Uhr). Die Temperaturen liegen in diesen Regionen bei 0 bis -4 Grad.

In Hessen warnt der DWD am Dienstag vor starkem Schneefall, der Frankfurter Flughafen hat seinen Betrieb am Nachmittag eingestellt.

Winter-Wetter sorgt für Warnung des DWD: Vor allem eine Region in NRW trifft es

Anders sieht das im Westen und Süden von NRW aus. Dort kommen die Niederschläge meist als Regen herunter. Für Glätte oder gar Schnee ist es zu mild. Die Temperaturen sinken in der Nacht vom Westen bis in die Mitte nur auf auf 3 bis 0 Grad ab. Am Mittwoch sind die Temperaturunterschiede dann innerhalb von NRW enorm: „Höchsttemperatur zwischen 2 Grad im Mindener Land und bis 11 Grad am Rhein“, so der DWD.

Und das scheint sich bis zum Ende der Woche so zu bleiben. Während es im Süden und Westen von NRW recht mild ist, bleibt es im Osten und Norden eher frostig. In der Nacht zu Freitag könnte es dann aber auch im Rheinland wieder Glätte und Frost geben.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa | DWD

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