Winterberg
Schock für Urlauber und Einheimische: Skigebiet im Winterberg in der Insolvenz
Schock-Nachricht aus Winterberg: Die Betreiber des Skigebiets „Mein Homberg“ im Sauerland haben Insolvenz angemeldet.
Winterberg - Winterberg im Sauerland ist das Wintersport-Paradies in Nordrhein-Westfalen. Doch die Skigebiete hatten zuletzt mit den milden Wintern zu kämpfen. So fiel die Bilanz der Skilift-Betreiber im Sauerland für die Saison 2023/2024 ernüchternd aus. Die Ergebnisse blieben unter dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre, hatte die Wintersport-Arena im Frühjahr mitgeteilt. Und jetzt auch noch das: Das Skigebiet „Mein Homberg“ hat Insolvenz angemeldet.
Wie der Sauerlandkurier berichtet, läuft das Verfahren beim Amtsgericht Arnsberg bereits. Es ist am 23. Juli gegen die Homberg-Ziegenhelle Sport- und Freizeitgesellschaft am Amtsgericht Arnsberg eröffnet worden (Aktenzeichen 52 IN 70/24). Laut Bericht ist es fraglich, ob die Lifte in der kommenden Saison in Betrieb genommen werden. Website und Webcams wurden bereits abgeschaltet.
Skigebiet im Winterberg in der Insolvenz – Schock für Einheimische und Urlauber
Das kleine Skigebiet gilt als Geheimtipp im Sauerland und wurde erst vor zweieinhalb Jahren von Jan und Nina Homann übernommen. Sie hatten sich mit „Mein Homberg“ einen Lebenstraum erfüllt. Auch der Gastronomiebetrieb „Homberg Jause“ ist von der Insolvenz betroffen. Insgesamt gehören Homann 75 Prozent vom Züschener Skigebiet, am Rest sind unter anderem die Skischule, der Ski Club Züschen und ein Heimatverein beteiligt.
Für den Sauerlandkurier waren die Betreiber zunächst nicht zu erreichen. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter aus Dortmund wurde bestellt. Gestiegene Energiepreise, anfängliche Investitionen in die alten Skiliftanlagen, die gestiegene Inflation, die Zurückhaltung bei den Essensbestellungen der Gäste als auch zu warme Temperaturen in den Wintermonaten hätten das Unternehmerehepaar zuletzt stark unter Druck gesetzt.
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