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Wetter-Wahnsinn in NRW: 15 Grad Unterschied zwischen Tag und Nacht – und ein Highlight
Der März überrascht NRW mit krassen Wetterextremen. Nach milden Tagen droht nachts Frost. Experten rechnen mit weiterem Temperaturchaos und Pollenbelastung.
Der März zeigt sich von seiner launischen Seite – und das gleich mit voller Wucht. Während die Tage mit frühlingshafter Wärme locken, sorgen die Nächte für eine eisige Erinnerung daran, dass der Winter noch nicht vollständig abgedankt hat. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in den kommenden Tagen dramatische Temperaturschwankungen zwischen milden Tageshöchstwerten und teils nächtlichem Bodenfrost. Niklas Weise, Wetterexperte von wetteronline.de sagt auf Nachfrage von wa.de: „Es ist kein Regen zu erwarten.“
Der Wochenbeginn am Montag, 2. März, startet ausgesprochen mild. Die Temperaturen klettern auf Höchstwerte zwischen 15 und 18 Grad, lediglich in den Hochlagen bleibt es mit 10 bis 14 Grad etwas frischer. Dazu weht ein mäßiger, vereinzelt auch böiger Wind aus südöstlicher bis südlicher Richtung – ein klassisches Zeichen für den Zustrom warmer Luftmassen aus dem Süden, wie der DWD mitteilt.
Tagsüber fast sommerlich in NRW und in der Nacht kommt die Kälte-Keule
Doch die Nacht zum Dienstag holt uns rasch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Himmel reißt auf, es bleibt meist klar und niederschlagsfrei – doch genau das wird zum Problem. Denn ohne schützende Wolkendecke kühlt die Luft stark ab, erklärt der DWD. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 und 3 Grad, in geschützten Tal- und Muldenlagen kann das Thermometer örtlich sogar auf bis zu minus 1 Grad fallen. Stellenweise ist leichter Frost in Bodennähe möglich. Wer empfindliche Pflanzen im Garten hat, sollte diese in der Nacht schützen, wird geraten.
Der Dienstag wird zum Highlight der Woche. Bei heiterem bis sonnigem Wetter und völliger Niederschlagsfreiheit steigen die Temperaturen weiter an – auf beachtliche 16 bis 19 Grad im Flachland, in den Hochlagen immerhin auf 13 bis 15 Grad. Das ist für Anfang März ein außergewöhnlich hoher Wert und dürfte sich für viele Menschen wie ein echter Frühlingstag anfühlen.
Der Wind weht zunächst schwach aus südlicher bis südwestlicher Richtung, dreht im Tagesverlauf jedoch über West auf Nord – ein erster Hinweis darauf, dass die Warmluft allmählich auf dem Rückzug ist. Experte Weise fasst es so zusammen: „Montag und Dienstag scheint meist die Sonne bei angenehmen Werten zwischen 15 und 19 Grad. Vor allem in den Frühstunden und am Vormittag ist es mit 5 bis 10 Grad aber noch frisch.“
Die Nacht zum Mittwoch bringt erneut einen deutlichen Temperaturrückgang. Im Norden ziehen zeitweise dichtere Wolken auf, ansonsten bleibt es gering bewölkt und niederschlagsfrei. Stellenweise kann sich Nebel bilden. Die Tiefsttemperaturen sinken auf 7 bis 3 Grad, in geschützten Lagen erneut bis auf 0 Grad. Bodenfrost bleibt stellenweise ein Thema.
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Der Mittwoch startet verbreitet mit einzelnen Nebelfeldern, die sich im Laufe des Vormittags jedoch auflösen. Danach zeigt sich der Tag heiter bis sonnig – lediglich im Nordosten kann es zeitweise stärker bewölkt bleiben. Niederschlag ist keiner in Sicht. Laut Weise bleibe es mit 12 bis 16 Grad „etwas kühler“. Der Wind kommt meist schwach, zeitweise mäßig aus östlichen Richtungen.
Auch die Nacht zum Donnerstag verläuft ruhig: gering bewölkt oder klar, kein Niederschlag – aber erneut lokale Nebelbildung möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und 3 Grad, in geschützten Mulden und Tälern wieder bis auf 0 Grad. Gebietsweise leichter Bodenfrost bleibt das nächtliche Dauerthema dieser Woche. Weise zufolge könne schon gegen Ende der Arbeitswoche besonders am Rhein die 20-Grad-Marke geknackt werden. Doch vor einer Sache warnt er auch: „Ansonsten gibt es in dieser Woche eine starke Belastung von Erlen- und Haselpollen.“
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